Spitzenforschung im Textilbereich

"Step by Step" zu neuen, innovativen Produkten - LH Wallner: auch dank EU-Regionalförderung

Bregenz/Dornbirn (OTS/VLK) - Das in Dornbirn angesiedelte Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck ist seit dem Jahr 2008 mit der Koordination des von der EU geförderten Forschungsprojektes "STEP" beauftragt. Neben Forschungstätigkeiten im Bereich der Polysaccharide (Holz, Zellulose, Papier oder Pektin) beinhaltet das Projekt auch die Ausbildung von jungen Wissenschaftlern.

"STEP" wurde mit Fördergeldern aus dem Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit Vorarlberg" unterstützt. Im Zeitraum 2007-2013 stehen fast 35 Millionen Euro bereit. Bislang wurden 120 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von gut 156 Millionen Euro genehmigt. Die bisher bewilligte Fördersumme in der Höhe von rund 34,4 Millionen Euro kommt zur Hälfte von Land und Bund sowie der Europäischen Union - "damit werden wichtige Impulse für die Erhaltung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg gesetzt", betont Landeshauptmann Markus Wallner.

Im Rahmen der interdisziplinären Forschungsplattform "STEP" konnten mit Unterstützung der Wirtschafts-Standortgesellschaft Vorarlberg (WISTO) schon mehrere große Forschungsprojekte am Institut für Textilchemie und Textilphysik eingerichtet werden -beispielsweise das Projekt "Sports Textiles".

"Sport Textiles"

In einer Gesellschaft mit wachsendem Bewusstsein für den gesundheitsfördernden Aspekt von Sport ist die Entwicklung von funktional konzipierter Sportbekleidung ein Bereich mit viel Potential. Wichtige Aspekte sind: Thermoregulation während körperlicher Anstrengung, Kühlung und Schweißtransport, Klima in textilen Strukturen. Neben Partnern aus der Wissenschaft beteiligten sich auch heimische Unternehmen wie Skinfit, Spinnerei Feldkirch, Feinjersey, Textilverein Vorarlberg, Schoeffel, Löffler und Lenzing an diesem Projekt. Auch der Österreichische Schiverband (ÖSV) nimmt an "Sports Textiles" teil. Bis Ende 2014 sollen innovative Textil-und Bekleidungskonzepte für Sportaktivitäten in Dornbirn entwickelt werden.

EU-Förderprogramm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit"

Das Vorarlberger Programm setzt zwei Förderschwerpunkte: Auf der einen Seite geht es um betriebliche Innovationen sowie Forschung und Entwicklung, d.h. die Förderung von Technologie-, Forschungs- und Netzwerkeinrichtungen und die Verbesserung des Wissenstransfers. Auf der anderen Seite stehen regionale Wachstumsstrategien im Vordergrund. Dabei liegt das Augenmerk auf der Stärkung der Standortqualität, besseren Rahmenbedingungen der Erwerbstätigkeit und dem Schutz der natürlichen Ressourcen. www.vorarlberg.at/trumpf

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