"Orientierung" am 19. August: Mormone als US-Präsident?

Zu Besuch in der Mormonen-"Hochburg" Utah

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 19. August 2012, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Mormone als US-Präsident? Zu Besuch in der Mormonen-"Hochburg" Utah

Mit dem Republikaner Mitt Romney geht erstmals ein Mormone ins Rennen um das Amt des US-Präsidenten. Zum Wahlkampfthema ist damit auch die Religionszugehörigkeit des erfolgreichen Geschäftsmanns geworden:
Romney ist Angehöriger der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, besser bekannt als Mormonen. Als "Wiege der Mormonen" gilt der US-Bundesstaat Utah mit seiner Hauptstadt Salt Lake City. Ein "Orientierung"-Team hat die Mormonen-"Hochburg" besucht - und ist dabei auf die eine oder andere Überraschung gestoßen. Bericht: Hanno Settele.

Der "andere Islam": Türkische Aleviten treten immer selbstbewusster auf

Sie gelten als politisch widerspenstig und ihre religiösen Rituale, bei denen Frauen und Männer gemeinsam tanzen, werden von vielen sunnitischen Muslimen abgelehnt. Und doch ist jeder fünfte Türke Alevit. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung zeigen die Anhänger des "anderen Islam" nun kräftige Lebenszeichen: Sie eröffnen Bethäuser, publizieren Bücher und Filme und betreiben sogar einen eigenen TV-Sender. Und, anders als früher, tritt man - trotz unterschiedlicher alevitischer Strömungen - zusehends geeinter und selbstbewusster auf: nicht zuletzt, um dem Vormarsch des sunnitischen Islam in der Türkei die Stirn zu bieten. Bericht: Christian Schüller.

Waldenser in Italien: Für eine strenge Trennung von Staat und Kirche

Armut, das Evangelium und die Laienpredigt, das zeichnete die Bewegung der Waldenser im Mittelalter aus. Rasch kam das Waldensertum, benannt nach dem Lyoner Kaufmann Petrus Valdes, unter Druck, wurde von der kirchlichen Obrigkeit kritisch beobachtet. In den cottischen Alpen in Norditalien haben die Waldenser 700 Jahre der Unterdrückung überdauert. Heute sind die Waldenser eine protestantische Kirche mit rund 30.000 Mitgliedern in etwa 170 Gemeinden in ganz Italien. Ihre Identität speist sich aus der Geschichte und ist mit teilweise überraschenden Positionen verbunden:
So vertritt die Waldenser-Kirche eine strikte Trennung von Staat und Kirche. Bericht: Maria Katharina Moser.

Kubas afrikanisches Erbe: Die geheimnisvolle Welt der Santeria

Mit dem "Triumph der Revolution" zog 1959 in Kuba mit dem Kommunismus auch der Atheismus ein. Doch Anfang der 1990er Jahre definierte sich der Staat - religiös gesehen - neu: Aus dem atheistischen wurde ein laizistisches Selbstverständnis. Ausdrücklich wurde das Recht der Bürger festgelegt, einer Glaubensgemeinschaft anzugehören. Viele Kubaner konnten sich ab nun wieder zu ihren Glaubensvorstellungen bekennen. Aber was waren und sind diese Glaubensvorstellungen? Anders als im Großteil der lateinamerikanischen Länder, wo der Katholizismus nach wie vor dominant ist, ist Kuba von synkretistischen Glaubensvorstellungen geprägt: einem Gemisch aus katholischem Glauben und afrikanischen Traditionen, das zur eigentlichen Volksreligion der Insel geworden ist. Bericht: Mathilde Schwabeneder.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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