Neue "Liebesg'schichten und Heiratssachen" am 20. August in ORF 2

Folge sechs der 16. Staffel, zuvor "Alltagsgeschichte: Tätowiert"

Wien (OTS) - In der aktuellen, bereits sechsten Folge der neuen "Liebesg'schichten und Heiratssachen"-Staffel begleitet Elizabeth T. Spira gemeinsam mit Kameramann Peter Giczy am Montag, dem 20. August 2012, um 20.15 Uhr in ORF 2 sieben neue Kandidatinnen und Kandidaten bei ihrer Partnersuche. Die vier Männer und drei Frauen kommen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und aus der Steiermark. Zuvor - am Sonntag, dem 19. August, um 21.55 Uhr in ORF 2 - geht Elizabeth T. Spira in der "Alltagsgeschichte: Tätowiert" der Frage nach, warum sich Menschen tätowieren lassen.

Johnny, 58-jähriger Musiker aus Wien-Penzing, war dreimal verheiratet: "Die erste und die dritte Ehe waren ein Irrtum. Meine zweite Ehe, meine Lebensehe, wurde durch den Tod meiner Frau beendet. Ich bin danach in ein tiefes Loch gefallen, hab geglaubt, da kommt nichts mehr nach." Doch dann hat er sich noch einmal verliebt: "Die Schmetterlinge im Bauch haben das Gehirn ausgeschaltet. Beim Rückflug von der Hochzeitsreise war klar, dass wir uns wieder trennen." Nach drei Monaten war die Ehe wieder vorbei. Jetzt sucht Johnny die "passende Frau, einen Kumpel-Typ, die vor allem meine Musik gern hat, denn diese bestimmt mein Leben - und in Zukunft auch das ihre".

Agnes, 55-jährige Lehrerin aus dem 9. Wiener Gemeindebezirk, hat ihren kranken Mann fünf Jahre lang gepflegt. Vor zwei Jahren starb er. "Ich möchte diese Jahre nicht missen. Es war ein Schnellsiedekurs im Mensch-Werden. Man geht fast ein dabei, aber wenn man's packt, dann ist es ein wahnsinniger Schatz." Nun will sie "einen Menschen männlicher Natur kennenlernen, der mich einfach wieder strahlen lässt."

Der 42-jährige Landwirt Andreas aus Niederösterreich sucht eine "ganz einfache Frau, die herzlich, bodenständig und ehrlich ist." Er hat noch keine Erfahrungen "mit der Liebe", denn bis jetzt hatte er "wegen der Landwirtschaft und meinen Bautätigkeiten am Hof" keine Zeit für eine Freundin. Der leidenschaftliche Trachten- und Fahnenträger träumt von einer Dirndl-Trägerin, einer kirchlichen Trauung und vielen Kindern.

Die Steirerin Gabriele, 36 Jahre alt, Verkäuferin, sucht "den Partner fürs Leben". Die zweifache Mutter hat eine siebenjährige Beziehung mit einem Bauern hinter sich: "Ich bin ins kalte Wasser gesprungen, habe geglaubt, das sei mein Leben. Doch 24 Stunden zusammen leben, Privates und Arbeit nicht trennen können und kaum Freizeit - das war zu hart für mich." Also trennte sie sich vom Vater der Kinder. Nun sehnt sie sich nach einem Mann, der "intelligent, einfühlsam, nicht langweilig, sehr humorvoll und für meine Kinder da ist."

Alfred, 71-jähriger Pensionist aus Wien-Favoriten, ein sogenannter "Bergfex", wünscht sich eine Lebensgemeinschaft mit "einer lieben, netten Partnerin, die vielseitig und sportlich ist und für Wandern und Hüttentouren was übrig hat". Der Pensionist hat vier Ehen hinter sich: Ehefrau Nummer eins "wollte mein einfaches Leben nicht", Gattin Nummer zwei war "zu stur", die Angetraute Nummer drei bot ihm "zu wenig Liebesleben" und bei der vierten Auserwählten, der er das Ja-Wort gab, passte zwar "der Sex, doch war sie zu jung". Ehefrau Nummer fünf soll "eine fried- und naturliebende Mischung aus allen vieren sein." Denn: "Am Abend fehlt mir jemand, den ich umarmen und mit dem ich kuscheln kann."

Die 39-jährige Kauffrau Mary aus Wien-Floridsdorf will mit einem "gut situierten Mann zwischen 35 und 60 eine Beziehung aufbauen". Seit sechs Jahren lebt die großgewachsene, sportbegeisterte Wienerin alleine. "Ich habe immer nur Männer kennengelernt, die mich als Herzeige-Objekt benutzten, aber keine feste Beziehung mit mir wollten." Schwer verliebt war sie vor zehn Jahren in einen "Spiegeltrinker. Eigentlich war er mein Traummann, groß und sehr fesch. Doch er war krankhaft eifersüchtig, hat mich in der Wohnung eingesperrt und mich körperlich bedroht. Ich bin da reingerutscht. Mittlerweile habe ich diese furchtbaren Erlebnisse abgebaut." Mary wünscht sich nun eine "ausgeglichene Partnerschaft, in der jeder die gleichen Rechte hat".

Charly, 55, Lehrer aus Oberösterreich, wurde vor drei Jahren von seiner Frau nach 30 gemeinsamen Ehejahren verlassen. Der Grund: seine Seitensprünge. "Ich war beruflich viel unterwegs und habe meine Frau oft alleine gelassen." Als er zuletzt nach einem achtmonatigen Auslandsaufenthalt zurückkam, war es zu spät. "Sie hatte einen anderen Mann kennengelernt und wollte nicht mehr zu mir zurück." Es folgte "ein gewaltiges Selbstmitleid, denn ich habe nicht damit gerechnet. Sie war die verlässlichste Frau, die es gibt." Charly nun reuig: "Es ist schmerzhaft und äußerst belastend, nicht treu zu sein. Das schlechte Gewissen frisst einen auf." Und er verspricht: "Das kommt garantiert nie wieder vor."

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