Korr: BZÖ-Bucher: Österreich auf Auseinanderbrechen der Euro-Zone vorbereiten!

Unglaubwürdiger Spindelegger-Schwenk - BZÖ wird Spindelegger-Forderungen erneut beantragen

Wien (OTS) - Nachdem Reuters mittlerweile die Zitate des
finnischen Außenministers korrigiert hat, ersuchen wir die KollegInnen der Medien, diese aktualisierte Version von OTS0034 zu verwenden.

"Österreich muss sich endlich auf das leider kommende Auseinanderbrechen der Euro-Zone vorbereiten. Das BZÖ verlangt ein Exit-Szenario mittels einer Parallelwährung der starken Volkswirtschaften. Das ist umsetzbar und praktikabel", verlangt heute BZÖ-Chef Josef Bucher von der Bundesregierung endlich zu handeln. Der orange Klubobmann, der sich selbst als bekennenden Europäer bezeichnet, analysiert, dass sich Europa derzeit an einer entscheidenden Weggabelung befinde und beruft sich auf Finnlands Außenminister Erkki Tuomioja der in einem Interview erklärt hat, dass Finnland bereits einen "Handlungsplan" für ein Auseinanderbrechen der Währungsunion erstellt habe. Bucher unterstützt auch die Aussage des finnischen Außenministers, dass "ein Auseinanderbrechen des Euro nicht das Ende der Europäischen Union bedeuten würde. Es könne der EU sogar helfen, besser zu funktionieren." - "Dem ist nichts hinzuzufügen", so Bucher.

Bucher kritisiert insbesondere "den Scheinschwenk von ÖVP-Obmann Spindelegger", der in Interviews die Schaffung einer Rauswurfmöglichkeit für Mitglieder der Währungsunion verlangt und sich gegen die Schuldenunion ausspricht. "Die ÖVP hat das BZÖ für diese Forderungen immer zutiefst kritisiert und als schlechte Europäer verunglimpft, jetzt kopiert sie in ihrer Umfragenverzweiflung die Linie des BZÖ. Als Nagelprobe für Spindelegger wird das BZÖ in der nächsten Sitzung des Nationalrates einen Antrag auf Vertragsänderung nach Wunsch Spindeleggers und gegen die Schuldenunion einbringen und ist gespannt, ob die ÖVP-Abgeordneten ihrem Obmann folgen werden", kündigt Bucher an.

Es sei auch zutiefst gefährlich, dass man bei Kritik am derzeitigen Weg, sofort als Anti-Europäer verteufelt werde, so Bucher. Die Transferunion bedeute nichts anderes als die Schaffung der "Vereinigten Schulden von Europa". Gleichzeitig staue sich in der Bevölkerung ein gewaltiger Unmut an. "Ich will nicht, dass sich die Politik auf die Straße verlagert, wenn die Politik die Sorgen der Menschen in keinster Weise ernst nimmt", warnte der BZÖ-Chef. Expertenberechnungen gehen mittlerweile von bis zu einer halben Billion Schaden für Österreich im Worst Case aus, beruft sich Bucher auf eine Studie des renommierten deutschen Wirtschaftsprofessors Ramb, die dieser auf Ersuchen des BZÖ erstellt hat. "Das BZÖ steht gegen diese "Vereinigten Schulden von Europa", gegen das Drüberfahren über die Bevölkerung".

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