Abkühlphase nach Trennungen begünstigt die Entfremdung der Kinder zu ihrem Vater

Linz (OTS) - Mit großer Verwunderung musste der Verein Vaterverbot.at nach einem Interview (oe24.at) von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) feststellen, dass sich nach jahrelangen Diskussionen zur Änderung des mittlerweile antiquierten Familienrechts, eigentlich nichts ändern wird. Offensichtlich will die Frauenministerin mit neuen Gesetzesformulierungen nur die menschenrechtsverletzenden Auswirkungen des bisherigen Familienrechts legalisieren.

Wie die Ministerin mitteilte, sollten die FamilienrichterInnen bei strittigen Scheidungen nicht sofort über die Obsorge entscheiden, sondern eine "Abkühlphase" abwarten und erst dann über die Obsorge entscheiden. Während dieser emotionalen Wartezeit sollte die alleinige Obsorge wieder in den Händen eines Elternteils bleiben. Genau diese Wartezeit hat es aber in der Vergangenheit möglich gemacht, dass Kinder vom abwesenden Elternteil entfremdet wurden.

Siehe auch: http://www.vaterverbot.at/passtudie.html

Die aktuelle Vorgangsweise von Gerichten und Jugendämtern "die Kinder doch zur Ruhe kommen zu lassen und den Umgang mit dem, in den meisten Fällen abwesenden Vätern, auszusetzen", erfährt durch diesen Gesetzesentwurf die Legitimierung des seelischen kindlichen Missbrauchs. Obwohl es keine offiziellen Zahlen gibt, ist mittlerweile bekannt, dass in den meisten Fällen die verordnete Kontaktsperre zu einer dauerhaften Eltern -Kind Entfremdung geführt hat.

Die mutwillig herbeigeführte oder nur die Behauptete Eskalation in der Paarbeziehung darf nicht zur Missachtung von Kinderrechten führen. Kinder haben auch bei streitenden Paaren das Recht auf beide Eltern. Gerade in einem hoch emotionalen Konflikt wird mit diesem Gesetzesentwurf dem erziehenden Elternteil das Kind geradezu als Waffe gegen den anderen angeboten. Um das Streitvermeidungsprinzip umzusetzen sollten streitende Eltern zu verpflichtende Schulungen geschickt werden, eine Nichtteilnahme sollte im Verfahren negative Konsequenzen für den nicht mitarbeitenden Elternteil haben.

Der Verein vaterverbot.at lehnt daher diesen Entwurf ab. Er ist nichts anderes als eine Fortsetzung der heutigen Gesetzeslage, denn bereits heute werden Mütter die das Konfliktpotential künstlich hoch halten mit der alleinigen Obsorge belohnt. Der Entwurf stellt auch eine massive Verschlechterung für die Kinder dar. Sie laufen Gefahr einen Elternteil zu verlieren und Opfer eines seelischen Missbrauchs zu werden.

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