Vorbildliche Partnerschaft zwischen Österreichs Seilbahnwirtschaft und dem Nationalpark Hohe Tauern

Seilbahnen-Obmann Hörl: "Die neue Partnerschaft ist ein gut funktionierendes Miteinander von Natur und Tourismus, eine klassische Win-win-Situation"

Gerlos (OTS) - "Österreichs Seilbahnunternehmer sind sich ihrer sensiblen Rolle zwischen Tourismus und Naturschutz sehr bewusst", unterstreicht Franz Hörl, Obmann der Seilbahnwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Seinen Branchenkollegen aus der rot-weiß-roten Seilbahnwirtschaft und ihm ist eine gute Zusammenarbeit wichtig: "Die neue Partnerschaft zwischen Seilbahnwirtschaft und dem Nationalpark Hohe Tauern ist ein gut funktionierendes Miteinander von Natur und Tourismus, eine klassische Win-win-Situation. Mit dieser Kooperation geht es uns darum, den Menschen in den peripheren Regionen auch in Zukunft die Möglichkeit zu geben nachhaltig zu arbeiten und zu wirtschaften. Wir wollen keine entvölkerten Gebirgsregionen, wir möchten den Menschen näher bringen, was unsere Berge so besonders macht. Da gehören unsere Nationalparks, Schutzgebiete und Sonderschutzflächen naturgegeben dazu. Wenn es uns gelingt Menschen, die sonst nie in diese alpinen Grenzregionen vordringen würden, die hochalpine Landschaft und deren Besonderheiten näher zu bringen, dann können Bergbahnen und Naturschutz perfekt unter einen Hut gebracht werden."

Die österreichische Seilbahnbranche ist nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserem Land: So sind 205 der insgesamt 255 heimischen Seilbahnunternehmen auch im Sommer im Betrieb. Im Betriebsjahr 2012 beschäftigte Österreichs Seilbahnbranche knapp 17.000 Mitarbeiter. Davon sind allein 14.500 Personen als Vollzeitmitarbeiter in der Wintersaison beschäftigt. Durch die Seilbahnbranche werden weitere 63.600 Arbeitsplätze außerhalb der Bergbahnbetriebe geschaffen. Besonders betont Obmann Hörl "die Regionalität der Wertschöpfung: Vorleistungen wie Handwerk, Dienstleistung oder Zulieferung kommen in Summe zu 89 % aus Österreich und da nahezu zur Hälfte direkt aus der Region. Nur 11 % werden importiert.

Seit jeher besteht das Bemühen der Seilbahnwirtschaft, dass die Errichtung und der Betrieb von Seilbahnen und Pistenanlagen unter möglichster Schonung der gesamten Umwelt, unter Berücksichtigung des Standes der Technik und unter strikter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben, welche bekannterweise äußerst strenge Regelungen darstellen, erfolgen. "Die touristische Erschließung in Form von Seilbahnen aller Art beansprucht insgesamt nur ca. 0.28% der Gesamtfläche Österreich", so Obmann Hörl.

Österreichs Seilbahnen tragen bis in die entlegensten Täler und im Hochgebirge wesentlich zu Belebung und positiven wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur nachhaltigen und sinnvollen Nutzung der Tourismusregionen und dem Genuss des alpinen Bergsommers bei.
"Unser Ziel ist es, neben den ohnehin schon in den Bergen aktiven Wanderern und Bergsportlern auch die übrige Bevölkerung für die Schönheit der Berge zu begeistern: Denn man kann nur lieben und schützen was man auch kennt", weiß Hörl. Und er betont, "dass durch die laufenden Investitionen und den Komfort der österreichischen Seilbahnen die österreichische Bergwelt für Touristen aller Generationen zugänglich gemacht wird."

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NR Franz Hörl
tel.: 0676 6135216
mail: franz.hoerl@gaspingerhof.at

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