SPÖ-Kärnten zieht klar Konsequenzen - kein Platz für Stronach-Überläufer!

Kaiser: Nach Kandidatur bei Stronach-Partei stellte SPÖ-Chef Kaiser Köfer vor die Konsequenz: Ausschluss oder Ausstritt. Neues Team für Spittal wird aufgestellt.

Klagenfurt (OTS) - "Gerhard Köfer hat mir heute auf Anfrage telefonisch mitgeteilt, dass er zur scheinbar in der Gründung befindlichen Milliardärs-Partei Frank Stronachs wechseln wird", erklärte SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser in erster Reaktion bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Kaiser hat Köfer sofort vor die Konsequenz gestellt: Ausschluss oder Austritt aus der SPÖ! "Um 15.48 Uhr hat er dann seinen Austritt aus der Partei schriftlich bekannt gegeben, ebenso wie aus dem SPÖ-Nationalratsklub", so Kaiser.

Mit der Übernahme der SPÖ-Kärnten änderte Kaiser das Parteistatut dahingehend, dass ein Bürgermeister einer Stadt mit mehr als 10.000 Einwohnern kein überregionales Mandat mehr annehmen dürfe. "Damit hätte Köfer das Nationalratsmandat bei den nächsten Wahlen verloren. Fair wäre es, wenn er das Nationalratsmandat der SPÖ zurückgeben würde, welches er als Kandidat der Partei erworben hat", so Kaiser weiter. Kaiser stellte zudem den politischen Unterschied zwischen der Milliardär-Partei Stronachs und der Sozialdemokratie dar. So hatte sich Köfer bei der Abstimmung über den ESM im Nationalrat der Stimme enthalten und sich so gegen die SPÖ gestellt.

Dem Vernehmen nach sollen Mitglieder aus dem Stadtsenat von Spittal und Gemeinderäte mit Köfer übertreten. "Wir werden umgehend ein neues Team für Spittal aufstellen", schließt Kaiser und stellt eine Parteimitglieder-Informationsveranstaltung in Aussicht.

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