Berlakovich stellt 17 Mio. Euro aus Katastrophenfonds für Schutzmaßnahmen in den Katastrophen-Regionen bereit

Wien (OTS) - Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich sichert mit einem "Soforthilfepaket" von 17 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds volle Unterstützung für Hochwasser-Schutzmaßnahmen in den betroffenen Regionen der Obersteiermark und Osttirol zu. Diese zusätzlichen Mittel, die heute im Ministerrat beschlossen wurden, werden in den kommenden zwei Jahren in Sofortmaßnahmen und andere dringende Projekte investiert. Berlakovich: "Wir haben in Österreich in den vergangen 6 Jahren etwa 2 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert. Unser Hauptaugenmerk gilt dem Schutz der Menschen und der Sicherung ihres Hab und Guts. Die vom heurigen Sommer-Hochwasser Betroffenen brauchen nun rasch und unbürokratisch Hilfe."

Mit den bereits zugesagten zwei Millionen kann bereits seit letzter Woche gebaut werden. Weitere Mittel werden für Oberösterreich, Salzburg und Tirol zur Verfügung gestellt, um die Schäden der letzten drei Monate zu beheben. So werden für Tirol 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

In den vergangenen Jahren wurden ca. 9.000 Projekte zum Schutz der Bevölkerung gegen Muren und Hochwässer umgesetzt. Die getätigten Schutzmaßnahmen haben ihre Wirkung erfüllt und in den meisten Einzugsgebieten weitaus größere Schäden verhindert.

Nach den Hochwässern und Murenabgängen des heurigen Sommers sind Schäden an Schutzbauten entstanden bzw. Flussläufe zerstört worden, für deren Behebung insgesamt rund 50 Millionen Euro erforderlich sein werden. "Jeder investierte Euro hat einen Multiplikatoreffekt von 1,6 für die Gesamtwirtschaft, das heißt, die Regionen profitieren von der Wertschöpfung und es werden Arbeitsplätze abgesichert", erklärt Berlakovich.

Außerdem wurde heute im Ministerrat vereinbart, dass es künftig einen mit 25 Millionen Euro dotierten Sondertopf im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft geben soll, aus dem Sofortmaßnahmen bezahlt werden. Die Förderung der Sofortmaßnahmen soll auf 50 Prozent erhöht werden. Die genauen Richtlinien werden in den nächsten Monaten verhandelt.

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