FP-Gudenus: Hat die Fernwärme 40 Mio. Euro verspekuliert?

Rätselhaftes Budgetloch in Brauners Verantwortung

Wien (OTS) - Der Wiener FPÖ-Klubobmann Mag. Johann fordert von SPÖ-Finanzstadträtin Renate Brauner Aufklärung über die offenbar mehr als prekäre Finanzlage im Bereich der Wiener Stadtwerke. Wie jüngst ruchbar wurde, haben diese einen beinharten Sparkurs auf dem Rücken von Mitarbeitern und Kunden gestartet. Dieser ist offenbar auch notwendig, weil die Fernwärme Wien einen Verlust von rund 40 Mio. Euro erwirtschaftet haben dürfte.

In einem internen Mail des Betriebsrates wird in diesem Zusammenhang von "riskanten Auslandsgeschäften der Wien Energie" geschrieben. Kolportiert wird auch, daß in ein Kraftwerk im Ausland investiert worden sei, welches mittlerweile wieder geschlossen wurde. Zufall oder nicht - die Mitarbeiter müssen nun unter einem rigiden Sparkurs leiden. Reparaturarbeiten werden aufgeschoben, undichte Leitungen und Dächer müssen warten. Selbst der Verbrauch von WC-Papier soll ein Thema sein, so dass sich die Mitarbeiter für jährliche Kosten von 9.000 Euro rechtfertigen müssen!

Zur gleichen Zeit soll der Vorstand allerdings neue Dienstkarossen und ein Bild für die Ausstattung eines ihrer bekannt spartanisch eingerichteten Büros zum Supersondervorzugspreis von 50.000 Euro angeschafft haben. Sollten diese Vorwürfe stimmen, wäre die seit gefühlten sechs Wochen urlaubende SPÖ-Finanzstadträtin überreif für den Rücktritt. Rasche Aufklärung wäre daher insbesondere in ihrem Interesse anzuraten, sagt Gudenus. (Schluss)otni

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