FP-Mahdalik: Dringliche Anfrage Dr. Eva Glawischnig zu Tempo 160

Vom Paulus zum Saulus funktioniert offenbar auch

Wien (OTS) - Die Grünen-Chefin dürfte von hohen Geschwindigkeiten schon länger fasziniert sein, hat sie doch am 3. März 2005 im Parlament eine Dringliche Anfrage Tempo 160 auf Autobahnen gestellt, erinnert der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Zu dieser Zeit hat sie allerdings noch vor 5 zusätzlichen Verkehrstoten und 120 weiteren Verletzten sowie "unermesslichem Leid" gewarnt, wogegen die flotte Eva heute einem kleinen "Autobahnhatzerl" im Affentempo nicht immer abgeneigt zu sein scheint.

Die Glawischnig-Anfrage 2005 im Wortlaut:

1.Welche Konsequenzen ziehen Sie aus der Tatsache, dass Tempo 160 auf bestimmten Autobahnabschnitten mindestens 50 zusätzliche Unfälle mit Personenschaden, mindestens 120 zusätzliche Verletzte und mindestens 5 zusätzliche Unfalltote pro Jahr verursachen würde?

2.Im aktuellen Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung ist als Grundsatz der österreichischen Verkehrssicherheitspolitik festgehalten, dass jeder Tote und Schwerverletzte im Verkehr einer zu viel ist. Wie können Sie Ihren Vorschlag für Tempo 160 verantworten, wo dieser diametral sogar Ihren eigenen Grundsätzen widerspricht?

3.Was würden Sie jenen Familien, über die bei Umsetzung Ihres Vorschlags für Tempo 160 durch zusätzliche Tote und Verletzte unermessliches Leid kommen würde, erklären?

4.Welche Konsequenzen ziehen Sie aus Studienergebnissen, die belegen, dass sich auf den geplanten dreispurigen Tempo-160-Abschnitten das Unfallrisiko um die Hälfte, das Verletzungsrisiko um drei Viertel und das Risiko eines tödlichen Unfalls auf das Doppelte erhöhen würde?

Fazit:

Glawischnig 2005: "Schnell ist böse"
Glawischnig 2012: "Gib Gas ich will Spaß"

(Schluss)otni

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