ARBÖ: Mit Einführung von E10 droht Teuerungsschub bei Benzin um 10 Cent

Wien (OTS) - Eurosuper bereits um 26 Cent teurer als vor 2 Jahren Durch die Einführung des Agrosprits E10 im Oktober diesen Jahres, droht bei Eurosuper ein weiterer Preissprung um 10 Cent pro Liter, rechnet der ARBÖ vor. Dabei mussten die Autofahrerinnen und Autofahrer in den letzten zwei Jahren ohnehin eine starke Teuerung von 26 Cent pro Liter verkraften.

Umfragen in Deutschland zeigen, dass 80 Prozent der wenigen E10-Tanker, diesen nur aufgrund der vier Cent Ersparnis gegenüber dem Normalbenzin tanken. Da das österreichische Finanzministerium nach Informationen des ARBÖ nicht bereit ist, E10 steuerlich zu entlasten, müsste Eurosuper teurer sein als der Agrosprit, um genügend Autofahrerinnen und Autofahrer zum Umstieg auf E10 zu motivieren. "Naheliegend, dass diese Verbilligung von E10 irgendwo anders eingehoben wird", warnt ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.

Die Berechnungen des ARBÖ berücksichtigen unter anderem, dass durch die größere Beimengung von Ethanol der Treibstoffverbrauch gegenüber Normalbenzin für die gleiche Strecke um zwei Prozent steigt.

Auf www.arboe.at/e10 und in allen ARBÖ-Dienststellen kann man gegen die Einführung des Agrosprits E10 im Oktober diesen Jahres unterschreiben.

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