Spielend zusammenwachsen - in den Wiener Parks

Die Wiener Parkbetreuung ganz im Zeichen vom Miteinander der Generationen

Wien (OTS) - Im Rahmen der Wiener Parkbetreuung, die von den Bezirken finanziert wird, veranstaltet der Verein IFEP - Institut für Erlebnispädagogik in den Parks des 5. Bezirks viele Aktionen, die das Miteinander fördern. Im Hochhauspark wurde ein skandinavisches Geschicklichkeitsspiel "Wikkinger-Kubb" angeboten. Bei dem Spiel zielen zwei Mannschaften mit Holzstäben auf Kegeln, wobei der in der Mitte stehende (Königs- bzw. Königinnenkegel) nicht getroffen werden darf. Dabei können alle Altersgruppen sehr gut mitmachen, weil die körperlichen Fähigkeiten im Hintergrund stehen. Das Spiel wurde vorigen Sommer in allen Parks des 5. Bezirks von den Kindern gemeinsam gebastelt.

Maja vom Verein IFEP erklärt, dass das Spiel im Sinne des Jahresschwerpunktes "zusammen.leben" sehr bewusst ausgesucht wurde:
"Wenn der Wind des Wandels weht, setzen wir Segel und überwinden mit dem "Wikkinger-Kubb" Grenzen von Ethnien und Alter. Denn allen gemeinsam ist der Spaß am Spiel: fair und authentisch!"

Im Hochhauspark haben 4- bis 65jährige mitgespielt. "Das war nicht immer so", weiß Ilona Schachhuber, die Projektleiterin der Parkberteuung. "In den Anfängen der Parkbetreuung gab es viele Beschwerden über Kinder aus der nahe gelegenen Wohnhausanlage. Das hat sich durch die verstärkte Gemeinwesenarbeit "WIR im Park" wesentlich verbessert."
Dabei arbeitet das Parkbetreuungsteam eng mit dem FAIR-PLAY-TEAM zusammen. Eine der Aktionen ist auch das regelmäßige "Erwachsenenfrühstück". Besonders engagiert ist inzwischen die Hausbesorgerin. Sie hat aus eigenem Geld ein Doppelschwingseil angeschafft und spielt damit mit den Kindern.

Christian Oxonitsch, der das FAIR-PLAY-TEAM mitfinanziert, freut sich besonders über das gute Miteinander der Generationen in dieser Parkanlage: "Gemeinsames Spielen und Lachen fördert das Verständnis für andere und bei Problemen lässt es sich dann leichter miteinander reden, weil sich alle schon gut kennen und respektieren", so der Stadtrat.

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