• 13.08.2012, 12:49:59
  • /
  • OTS0114 OTW0114

BZÖ-Herist: SPÖ-Vorschlag zur Pendlerpauschale ist sozial ungerecht - Besserverdiener würden bei Steuerausgleich noch mehr profitieren

BZÖ fordert mehr Fairness für Einkommensschwache

Eisenstadt (OTS) - "Der Vorschlag von SPÖ-Landeshauptmann Niessl,
die Pendlerpauschale durch ein kilometerabhängiges Pendlergeld zu
ändern, wird zu einer weiteren massiven Ungerechtigkeit bei den
unterschiedlichen Einkommensbeziehern führen. Denn Besserverdiener
würden durch die Abschreibungsmöglichkeiten beim Jahresausgleich noch
mehr profitieren", kritisiert der geschäftsführende BZÖ-Landesobmann
Dieter Herist die wenig durchdachte Forderung der SPÖ.

Derzeit erhalten beispielsweise Pendler, die aus dem gleichen Ort
stammen und die gleiche Wegstrecke zur ihrem Arbeitsplatz
zurücklegen, aufgrund des unterschiedlichen Einkommens völlig
unterschiedliche Absatzmöglichkeit beim Steuerausgleich. Dadurch
werden Besserverdiener gegenüber Beziehern von niedrigen und
mittleren Einkommen massiv bevorzugt", betont Herist.

"Die Forderung von SPÖ-Chef Niessl würde zu einer größeren
Benachteiligung der niedrigen und mittleren Einkommensbezieher
führen, wodurch das soziale Ungleichgewicht bei der Pendlerpauschale
noch weiter verschärft wird", kritisiert der BZÖ-Chef.

"Die Pendler im Burgenland brauchen eine echte Entlastung durch eine
entsprechende Direktzahlung, die sozial gerechter wäre als
Alibi-Vorschläge, um vom Parkpickerl-Versagen der SPÖ in Wien
abzulenken", so Herist.

Rückfragehinweis:
BZÖ-Burgenland - Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel