- 13.08.2012, 12:41:20
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Schieder: "Die Welt ein bisschen mehr nach links rücken"
Weltlinkshändertag soll sensibilisieren und Bewusstsein schaffen
Wien (OTS/SK) - "Wer sein Leben bevorzugt mit der linken Hand
bestreitet weiß es: Ungerechtigkeiten lauern immer noch überall. Das
beginnt bei Scheren und gut gemeinten, ergonomisch - und für die
rechte Hand ausgelegten Computermäusen - und endet leider nicht bei
Fotokameras, deren Knöpfe immer für die rechte Hand ausgelegt sind",
sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder am Montag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst zum heutigen Weltlinkshändertag. Was oft nur
ärgerlich für Linkshänder ist, kann aber auch gefährlich werden: Denn
wenn Werkzeuge und Maschinen falsch ausgerichtet sind, dann sind
Linkshänder regelmäßig benachteiligt und damit gefährdeter als andere
Menschen. ****
"Bei ein bisschen mehr Sensibilität von Herstellern, könnten viele
Unannehmlichkeiten, vor denen Linkshänderinnen und Linkshänder
stehen, beseitigt werden. Nicht jedes Designer-Kaffee-Häferl, das in
Kaffeehäusern angeboten wird, müsste zwangsläufig bei Linkshändern zu
schweren Verrenkungen führen müssen. Und es würde auch dazu führen,
dass Kinder, die ihre Stärke auf der linken Hand haben, nicht ständig
ihr Verhalten an die technischen Gegebenheiten anpassen müssen.
Wünschenswert wäre es, wenn sich die Welt an die Bedürfnisse von uns
Linkshändern anpasst", sagte Schieder. Es gelte, "die Welt ein
bisschen nach links zu rücken", um den 20 bis 50 Prozent Linkshändern
in der Gesellschaft das Leben angenehmer zu machen. "Wir sollten
Barrieren abbauen - für alle Gruppen. Am Weltlinkshändertag sollten
sich alle überlegen, wie das für Linkshänder möglich ist." (Schluss)
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Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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