• 13.08.2012, 12:04:51
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FPÖ: Gartelgruber: Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Situation der Frauen in Österreich weiter aktuell

Jüngste Statistiken bestätigen freiheitliche Frauenpolitik

Wien (OTS) - "Unser Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Situation
der Frauen in Österreich ist weiterhin aktuell. Im Gegensatz zum
planlosen Agieren der Frauenministerin, die Politik abseits jeglicher
Lebensrealität betreibt, haben wir uns dabei an den Wünschen und
Bedürfnissen der österreichischen Frauen orientiert", erklärt die
freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber. Kernpunkt
der freiheitlichen Vorschläge sei es, den Frauen echte Wahlfreiheit
zu ermöglichen, um ihnen selbst die Entscheidung zu überlassen, wie
und in welcher Form sie ihren Beruf und ihre Familie in Einklang
bringen.

Besonders wichtig sei es deswegen, neben staatlichen Einrichtungen
der Kinderbetreuung auch die innerfamiliäre Betreuung unter
besonderer Berücksichtigung der Alleinerziehenden - deren Anzahl
weiter im Steigen begriffen sei - sicherzustellen. Zudem müssten auch
alternative Formen der Kinderbetreuung wie Tagesmütter entsprechend
berücksichtigt werden. "Damit können die Erziehungsberechtigten aus
mehreren Möglichkeiten wählen und so die beste Wahl im Sinne des
Kindeswohles als auch ihrer eigenen Bedürfnisse treffen", so
Gartelgruber.

Um die Lohnschere zwischen Männern und Frauen zu schließen, bedürfe
es einer bundesweiten einheitlichen Regelung in der Frage der
Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten bei der Gehaltsberechnung in
Kollektivverträgen. Dies müsse Hand in Hand mit Förderprogrammen für
den Wiedereinstieg in Berufsleben gehen. "Es geht mir dabei um ein
Maßnahmenbündel, mit dem einerseits die finanziellen Einbußen durch
Kinderbetreuung minimiert werden und andererseits der Wiedereinstieg
in den Beruf erleichtert wird", meint Gartelgruber. Zu diesem
Maßnahmenbündel gehöre auch die Verbesserung der steuerlichen
Berücksichtigung der Kinderbetreuungskosten sowie die Ausdehnung der
Altersgrenze derartiger Steuermaßnahmen.

Daneben sind Bildungsmaßnahmen, die die Handlungskompetenz stärken,
also über rein fachliche Qualifikation hinausgehen, anzustreben.
"Obwohl Frauen immer besser ausgebildet sind - mehr als die Hälfte
der Universitätsabsolventen sind inzwischen Frauen -, gibt es in
diesem Bereich noch Nachholbedarf", so Gartelgruber.

Abschließend weist Gartelgruber auf die teilweise außergewöhnlichen
Belastungen hin, denen Frauen nach dem Ende einer Partnerschaft immer
wieder ausgesetzt sind. "Wir erleben es leider sehr oft, dass Frauen
für den Kredit ihres Partners bürgen oder zur Absicherung ein Pfand
bestellen und nach Ende der Beziehung auf den Kosten sitzen bleiben",
meint Gartelgruber. Obwohl sie selbst keinerlei wirtschaftlichen
Nutzen aus dem Kredit zögen, ergäben sich Belastungen, die eine Frau
in den Ruin treiben könnten. "Die bisherigen Instrumente des
Konsumentenschutzes in diesem Bereich müssen weiter verschärft
werden, um solchen Situationen vorzubeugen", so Gartelgruber.

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