Berlakovich zu Schieder: Ja, es wird ein heißer Herbst für die Bauern

Wien (OTS) - Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich
bestätigt die heutige Aussage von Finanzstaatssekretär Andreas Schieder: "Ja, es wird ein heißer Herbst, vor allem für die Bäuerinnen und Bauern. Mit der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik geht es um die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft. Wir brauchen ein ordentliches EU-Budget und müssen alle an einem Strang ziehen. Dabei sind wir alle gemeinsam und über die Parteigrenzen hinweg gefordert. Die Schlussverhandlungen zum EU-Budget werden von Bundeskanzler Faymann durchgeführt. Die Verantwortung für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern ist also groß".

Hohe Erwartungshaltung durch erfolgreiche Ö-Landwirtschaft

"Wir haben eine kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft und sind Bio-Weltmeister. Maßgeblich für unsere gute Position ist auch die Ländliche Entwicklung. So wird das beispielgebende Umweltprogramm ÖPUL auf bereits 90% der landwirtschaftlichen Flächen umgesetzt. Wir haben eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums durch wesentliche Beiträge zu Wachstum und Beschäftigung", so der Minister.

Nationale Mittel im Regierungsprogramm festgelegt

Die nationalen Mittel werden jährlich vom Parlament mit dem Bundesfinanzgesetz bzw. von den Landtagen festgelegt und sind damit rechtlich eindeutig legitimiert. Das ist auch im Regierungsprogramm verankert. Hier muss klar gesagt werden: "Wenn man die Umweltleistungen, eine biologische Landwirtschaft und die Bewirtschaftung in den Berggebieten für die Allgemeinheit haben will, dann muss man sie auch bezahlen", betont Minister Berlakovich.
"Wenn Sie das Erfolgsmodell der ökologischen, kleinstrukturierten österreichischen Landwirtschaft abschaffen wollen, dann müssen sie es klar sagen", so Berlakovich zu Schieder.

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