FPÖ-Hofer: "Schwarze Wolken" über Österreichs Paralympics-Team

Unsaubere Vorgänge bei Vergabe des Teammanagers - ÖPC-Präsidentin Rauch-Kallat hat ihren Favoriten gegen die mehrheitliche Wunschkandidatin des ÖBSV grob durchgesetzt

Wien (OTS) - Von unerfreulichen "schwarzen Gewitterwolken" spricht FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer, welche über dem Team der Österreicher bei den bevorstehenden Paralympics in London schweben würden. Im Zuge der Bestellung des Teammanagers der Österreicher sei es laut einem Insider zu einer unschönen Vorgehensweise seitens des ÖPC (Österreichisches Paralympisches Komitee) gekommen, berichtet Hofer, wodurch die durch den ÖBSV (Österreichischer Behindertensportverband) nominierte Mag. Andrea Scherney, als unumstritten geeignetste Kandidatin, um ihre Chance umgefallen sei, das Österreich-Team als Mannschaftsführerin nach London (später Sochi) zu begleiten.

Offenbar habe die Ex-ÖVP-Gesundheitsministerin und nunmehrige ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat den ÖBSV-Vorschlag, welcher mehrheitlich kam, glatt übergangen, um ihren Favoriten, den Geschäftsführer der LSO-Salzburg Herrn Pfaller Walter, als Teammanager zum Zug kommen zu lassen. "Obwohl der ÖBSV mit seinen Vertretern eigentlich statutarisch die Stimmenmehrheit hat und daher so ein Vorschlag durchgehen müsste, wurde es auf Grund einiger geschickter Schachzüge geschafft, eine Stimmenmehrheit für ihren Vorschlag zusammen zu bringen", so Hofer. So sei etwa der Sitzungstermin in die Urlaubszeit von zwei ÖBSV-Vertretern gelegt worden und sämtliche weitere Vertreter des ÖPC-Vorstandes dafür "aktiviert" worden. Am Ende sei dann auch noch ein Aufruf zur geheimen Abstimmung erfolgt, was es laut Insider-Angaben bisher noch nie gegeben habe.

Es sei sehr zu bedauern, betont Hofer, dass durch diese unsauberen Ereignisse, bei welchen offenbar Rauch-Kallat als maßgebliche Drahtzieherin fungierte, auf Kosten der österreichischen Paralympics-Teilnehmer die schon reichlich bekannten Machtspielchen gewisser Herrschaften strapaziert worden seien. Aus sachlicher Sicht ist Andrea Scherney voll in den österreichischen Sportbetrieb eingebunden und als Schnittstelle zu den internationalen Verbänden und Veranstaltungen mit jedem Detail bestens bekannt bzw. kennt den Sportbetrieb bis ins kleinste Detail. Sie war noch dazu selbst Behindertensportlerin und mehrfache Medaillengewinnerin. Walter Pfaller, als ein Vorstandsmitglied des ÖPC, hätte hingegen wohl wichtigere Aufgaben in London, etwa das ÖPC ins rechte Licht zu rücken.

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