Mitterlehner: "Neue Partnerschaften mit der Jugend bilden"

Internationaler Tag der Jugend 2012: Mitterlehner will qualifizierte Berufsausbildung weiter verbessern und junge Menschen stärker einbinden - Neue Jugendstrategie kommt

Wien (OTS/BMWFJ) - Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Jugend am morgigen 12. August steht heuer unter dem Motto "Building a Better World: Partnering with Youth" -ein Prinzip, das auch von Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner aufgegriffen und unterstützt wird. "Wir sind auf einem guten Weg, wollen aber die Startchancen und Perspektiven von Jugendlichen in Österreich weiter verbessern. Neben einer qualifzierten Berufsausbildung braucht es dafür auch eine stärkere Einbindung junger Menschen", sagt Mitterlehner. "Wir wollen daher künftig in allen Bereichen neue Partnerschaften und Netzwerke mit der Jugend bilden", verweist Mitterlehner auf den Entwicklungsprozess zur neuen österreichischen Jugendstrategie. Deren erste Phase wird Mitterlehner bereits am 21. August bei den Alpbacher Perspektiven präsentieren.

Berufsausbildung weiter stärken

Bei der Jugendbeschäftigung liegt Österreich dank guter Rahmenbedingungen und einer positiven Wirtschaftsentwicklung im EU-Spitzenfeld. "Viele andere Länder beneiden uns um unser bewährtes System der dualen Berufsausbildung, was aber kein Anlass für tatenlose Selbstzufriedenheit sein darf. Angesichs des demographischen Wandels müssen wir laufend an Verbesserungen arbeiten, um vor allem die Lehre noch attraktiver zu machen und so den Fachkräftenachwuchs zu sichern", betont Mitterlehner. Daher wurde heuer zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen eine Förder- und Qualifikations-Initiative gestartet, die zum Beispiel ein Coaching-Programm für Lehrlinge und Lehrbetriebe enthält. "Die Lehrlings-Coaches helfen künftig bei Problemen, die während der Ausbildung auftreten, und vermitteln zwischen Betrieb, Eltern, Berufsschule und Lehrling", erläutert Mitterlehner.

Jugendbeteiligung gezielt fördern

Bei der Beteiligung von Jugendlichen an gesellschaftlichen Prozessen hat Österreich mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre einen wichtigen Schritt gesetzt, der von der wichtigen Arbeit der Bundes-Jugendvertretung sowie zahlreichen weiteren Initiativen in allen Bundesländern ergänzt wird. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die vom BMWFJ unterstützten Jugendprojekte. So nehmen Jahr für Jahr mehr als 1,3 Millionen Jugendliche an den Projekten der geförderten Jugendarbeit teil. Aktuell liegen die Förderschwerpunkte auf den drei wichtigen Bereichen Berufsorientierung und Partizipation sowie Gewaltprävention und Integration.

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