• 11.08.2012, 08:00:31
  • /
  • OTS0003 OTW0003

"profil": Rebasso vertrat russisch-georgischen Oligarchen

Verein von Alexander Ebralidze residiert an Kanzleiadresse - laut Wikileaks vorbestrafter Oligarch - Verbindungen zur FPÖ

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet in seiner
Montag erscheinenden Ausgabe über neue Hintergünde zum Fall des
entführten Wirtschaftsanwalts Erich Rebasso. Laut "profil" residiert
an Rebassos Wiener Kanzleiadresse der "World Congress of the Nations
of Georgia - Verein zur Förderung der weltweiten Vernetzung von
georgischen Gemeinschaften" (WCNG). Präsident des Vereins ist der in
St. Petersburg ansässige Alexander Ebralidze, ein Georgier mit
russischem Pass, der in den neunziger Jahren in St. Petersburg
Nachtklubs, Hotels und Spielcasinos betrieb und 2009 als
Kreml-Wunschkandidat für die Nachfolge des georgischen Präsidenten
Michael Saakashvili gehandelt wurde. Aus einer von der
Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichten Depesche des
US-Botschafters in Moskau geht hervor, dass Ebralidze zu
Sowjet-Zeiten unter anderem wegen Raubes und illegalen Waffenbesitzes
verurteilt worden sein soll. Zudem werden ihm darin beste Kontakte zu
hochrangigen russischen Politikern nachgesagt.

Die Eintragung des WCNG ins Wiener Vereinsregister wurde von der
Rechtsanwaltskanzlei Johannes Hübner vorgenommen. Hübner, der
außenpolitische Sprecher der FPÖ im Nationalrat, bestätigt dies
gegenüber "profil". In einem Rechtsstreit von Mitgliedern des Vereins
vertrat Erich Rebasso die Interessen von Ebralidze, Hübner die
Gegenseite.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PRO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel