Wiener Pensionistenverband für strengere Verkehrsvorschriften für Radfahrer

Vorsitzender Edlinger: SeniorInnen vom Fehlverhalten von Radrowdys besonders betroffen

Wien (OTS/SPW) - Der Vorsitzende des Wiener Pensionstenverbandes, (PVÖ Wien), Bundesminister a.D. Rudolf Edlinger begrüßt die Debatte über eine mögliche Verschärfung der Vorschriften für Radfahrer in Form einer Annäherung an jene für Kfz-Benützer. "Es ist nicht einzusehen, weshalb Radfahrer eine höhere Alkoholpromillegrenze als Autofahrer aufweisen dürfen und für die Benützung von Handys während des Fahrens gleichsam nicht, Autofahrer hingegen schon bestraft werden können", betonte Edlinger am Freitag. ****

Einmal mehr wies Edlinger darauf hin, dass besonders ältere Menschen von der leider zunehmenden Zahl von Rad-Rowdys besonders betroffen wären. "Das Befahren von Gehsteigen und Schutzwegen, oftmals in rasendem Tempo, die Querung von Kreuzungen trotz Rotlicht, nicht selten im alkoholisierten Zustand, schrecken viele SeniorInnen und wecken Unfallängste. Erwiesen ist auch, dass Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung während des Radfahrens - und damit verbunden die Benützung der Lenkstange mit nur einer Hand - die Konzentration auf das Verkehrsgeschehen genauso vermindert wie beim Lenken eines Kraftfahrzeuges. Dadurch steigt die Unfallmöglichkeit", so Edlinger.

"Der Bundesgesetzgeber sollte gerade vor dem Hintergrund der ständig steigenden Zahl an Radfahrern sich der Materie annehmen und die Vorschriften für Radfahrer zumindest hinsichtlich der Handy-Benützung und der Promillegrenze an jene für die Autofahrer anpassen", forderte Edlinger abschließend. (Schluss)

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