FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Bienentödliche Beizmittel auch für Menschen bedenklich?

Honig muss untersucht werden, um etwaige Gefährdungen auszuschließen

Wien (OTS) - "Dass in Österreich - zuletzt in der Steiermark - ein massives Bienensterben zu verzeichnen ist, stellt nicht nur einen massiven Verlust für die betroffenen Imker dar", so heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. "Angesichts der Tatsache, dass Mais-Beizmittel ganz offensichtlich so schädlich sind, dass ein Viertel der steirischen Bienenvölker den letzten Winter nicht überlebt hat, stellt sich die Frage nach einer möglichen Verunreinigung von Honig und eventuell daraus folgenden Gesundheitsgefahren."

Die "Kopf in den Sand"-Politik von Gesundheits- und Landwirtschaftsminister sei in diesem Zusammenhang unverantwortlich. Permanente Ausreden und Ausflüchte, warum die einschlägigen Beizmittel nicht wie in anderen EU-Staaten mit sofortiger Wirkung verboten werden, würden die notwendige Aufklärung in diesem Bereich behindern, erklärt Belakowitsch-Jenewein.

"Dass sich der Gesundheitsminister nicht unbedingt für die Gesundheit der Verbraucher interessiert, sondern lieber seine ideologischen Steckenpferde verfolgt, ist zwar bekannt, dennoch wird es Zeit, endlich aufzuwachen und entsprechende Untersuchungen des Honigs durchzuführen", fordert Belakowitsch-Jenewein. Immerhin kämen neben möglichen Rückständen von Beizmitteln auch eventuelle Pestizidbelastungen in Betracht. "Mit einem unserer gesündesten Lebensmittel sollte nicht derart leichtfertig verfahren werden, auch wenn unser Selbstversorgungsgrad in diesem Segment immer weiter absinkt", so die FPÖ-Gesundheitssprecherin, die für Herbst entsprechende Initiativen ankündigt.

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