"Orientierung" am 12. August: Sieg über Handicap

19-jähriger, blinder Mosambikaner bei den Paralympics

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 12. August 2012, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Sieg über Handicap: 19-jähriger, blinder Mosambikaner bei den Paralympics

Am 12. August gehen die Olympischen Sommerspiele 2012 in London zu Ende. Etwa zweieinhalb Wochen später, am 29. August, beginnen -ebenfalls in London - die "Paralympischen Spiele" für "Menschen mit Handicap" (ORF SPORT + berichtet vom 29. August bis 9. September, Infos unter http://presse.ORF.at). Rund 4.200 Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 160 Nationen werden daran teilnehmen. Einer von ihnen: der 19-jährige Mosambikaner Pita Rondao Bulande. Der blinde Läufer, der auch von der österreichischen Hilfsorganisation "Licht für die Welt" (vormals: Christoffel-Blindenmission) unterstützt wird, ist der erste Mosambikaner überhaupt, der an "Paralympischen Spielen" teilnimmt. Ein Bericht von Zoran Dobric.

Armee der verwundeten Seelen: Kindersoldaten in Uganda

Tausende Mädchen und Buben hat Joseph Kony, Anführer der "Lord's Resistance Army" ("Widerstandsarmee des Herrn"), in den vergangenen Jahrzehnten in Uganda als Kindersoldaten rekrutiert. Zu unvorstellbaren Grausamkeiten hat Kony sie gezwungen - mit dem Hinweis darauf, dass er im Auftrag Gottes handle, übersinnliche Kräfte besitze und eine "Regierung der Zehn Gebote" einführen werde. Kony und seine "Widerstandsarmee des Herrn" halten sich mittlerweile in der Zentralafrikanischen Republik versteckt. Vielen Kindersoldaten gelang die Flucht. Ein Radiosender, unterstützt von der katholischen Kirche, spielte dabei eine wichtige Rolle. Ein Bericht von David Kriegleder.

Radiostation als "Friedens-Netzwerk": Radio Sol Mansi in Guinea-Bissau

Als eines der ärmsten Länder der Erde gilt der westafrikanische Staat Guinea-Bissau. In dem etwa halb so großen Land wie Österreich leben rund eineinhalb Millionen Einwohner, die politische Lage ist relativ instabil: Mehrmals in der jüngeren Vergangenheit kam es zu Militärputschen. Und die Drogenmafia aus Südamerika nutzt Guinea-Bissau - unterstützt von korrupten Generälen des Landes - als Brückenkopf für den Drogenschmuggel nach Europa. Genug "heiße Themen" also, mit denen auch die Journalistinnen und Journalisten der Radiostation Sol Mansi in der Hauptstadt Bissau konfrontiert sind. Ein katholischer Pater aus Italien hat Radio Sol Mansi aufgebaut -und zu einem "Friedens-Netzwerk" gemacht: Der christliche Sender pflegt ambitionierte Kontakte mit einer muslimischen Radiostation, auch ein großer Teil der Mitarbeiter von Radio Sol Mansi ist muslimisch, und regelmäßig kommen die beiden Sender-Chefs zusammen, um über gemeinsame Projekte zu beraten. Ein Bericht von Detlef Urban.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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