Danke für die Treue zu Don Bosco

Die Salesianer Don Boscos gratulieren ihren Professjubilaren 2012: "Gottes Segen für die Zukunft!"

Wien (OTS) - Traditionell haben viele Salesianer in Österreich
ihre Erste Profess am 15. August abgelegt, dem Hochfest Maria Himmelfahrt. Mit der Ersten Profess versprechen die Kandidaten zunächst für drei Jahre ihr Leben im Geist Don Boscos für junge Menschen einzusetzen. Sie tun dies nach den drei Gelübden der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams. Die Salesianer danken den heurigen Professjubilaren für ihren Einsatz und wünschen ihren Mitbrüdern alles Gute.
Mit großer Freude blicken die Salesianer auf die bevorstehende Professfeier am 8. September 2012 in der Wiener Don Bosco Kirche in Neuerdberg. Zwei Salesianer legen bei der Ewigen Profess ihre lebenslangen Gelübde ab, drei Studenten werden ihre Gelübde erneuern. Im Herbst beginnt ein junger Mann sein Vorbereitungsjahr im internationalen Noviziat der Salesianer Don Boscos in Italien.

Damit das Leben junger Menschen gelingt

Vor allem für und mit der Jugend sind weltweit im zweitgrößten Orden der katholischen Kirche 16.000 Salesianer unterwegs. In 132 Ländern geben sie seit 150 Jahren mit ihrem Einsatz als Seelsorger und ausgebildete Sozialpädagogen Zeugnis von der Liebe Gottes zu den Menschen.

Die Salesianer Don Boscos und ihre MitarbeiterInnen engagieren sich besonders für benachteiligte Jugendliche. In Österreich betreuen die Salesianer ein Gymnasium, leiten Pfarren, Kindergärten und Jugendzentren, führen ein Jugendbildungshaus, Studenten- und Schülerwohnheime und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Den sozialen Herausforderungen der heutigen Zeit kommen auch weitere Partnerorganisationen nach: Die "Don Bosco Aktion Jugend Eine Welt" organisiert Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene und unterstützt Projekte in den Ländern des Südens. Das "Don Bosco Flüchtlingswerk" hat den Auftrag, unbegleitete, minderjährige Asylwerber in Österreich zu betreuen. In diesem Hilfswerk engagieren sich ebenfalls zahlreiche Jugendliche ehrenamtlich.

Professjubilare der Salesianer 2012

60 Jahre
Organist und Beichtvater

Pater Franz Schwemhofer SDB, geboren 1926 in Prigglitz/NÖ, ist seit 1952 Salesianer. Der Elektromechaniker absolvierte seine Studien in Unterwaltersdorf und Benediktbeuern. 1960 empfing er die Priesterweihe. Pater Schwemhofer arbeitete im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf, in Linz, Wien Neu-Erlaa, Fulpmes und seit 1996 in Amstetten.

Hervorzuheben ist seine große Musikalität. Er ist wahrscheinlich der einzige Salesianer in Österreich ein "staatlich geprüfter Orgellehrer" ist. Seine große Zeit war, als er in Neu-Erlaa in der Pfarre Dominikus Savio Kaplan war. Dort baute er einen großen Kirchenchor auf und gab viele Stunden Einzelunterricht auf verschiedenen Instrumenten. Heute ist Pater Schwemhofer noch ein eifriger Orgelspieler, wenn es auch etwas beschwerlicher geworden ist. Dazu ist er - was in Amstetten sehr wichtig ist - auch ein allzeit bereiter und gefragter Beichtvater.

Kunstmaler und Sänger

Pater Josef Brugger SDB wurde 1928 im Südtiroler Innichen geboren. 1952 legte er seine Erste Profess ab. Seine Studien führten ihn nach der Matura an der Arbeitermittelschule in Linz nach Benediktbeuern. Zuerst schien es so, als ob er in Klagenfurt St. Ruprecht einen Dauerposten hätte. Immerhin war er dort 16 Jahre als Kaplan und Pfarrer tätig. Aber auch im Linzer Franckviertel gewann er die Herzen der Menschen. Pater Brugger - liebevoll "Joschi Brugger" genannt -gelang das nicht nur durch seine berühmten Sangeskünste, sondern auch durch seinen fröhlichen und menschenfreundlichen Umgang. Nebenbei betätigte er sich noch als Künstler mit Zierschriften aller Art und dem Bemalen von - heiß begehrten - Eiern. Schließlich waren es 29 Jahre (davon 25 Jahre als Pfarrer), die er in der Pfarre Linz Don Bosco gewirkt hat.

Am Puls der Zeit

Pater Ludwig Schmidt SDB, geboren 1927 in St. Oswald bei Freistadt, legte 1952 seine Erste Profess ab. 1961 wurde er nach seinen Studien in Benediktbeuern zum Priester geweiht. Schon als er von 1968 - 1974) in Schülerheim in Wien Unter-St.-Veit Hausdirektor war, hat es ihm dieser Platz angetan. Mitten im noblen Viertel Hietzing so viel Platz für die Jugend! Als Überlegungen auftauchten, ein neues Werk der Jugendbildung in Österreich einzurichten, dachte er sofort an diesen Platz. Als Provinzökonom lag es an ihm eine langfristige Planung einzuleiten. Mit viel Geduld und Überzeugungsarbeit konnte er die Provinzleitung dafür gewinnen, dieses neue Jugendwerk aufzubauen. Zugleich wurde auch der Sitz des Provinzialates nach Unter St. Veit verlegt. Der Segen Gottes war offensichtlich dabei. Die Finanzierung war für ihn ein "offensichtlicher Beweis für die Vorsehung Gottes".
Seit 1999 ist Pater Schmidt Seelsorger bei den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck, wo diese eine große Schule leiten. Seine Predigten und Vorträge zeugen davon, dass er stets am Puls der Zeit ist.

50 Jahre Profess
Guten Mutes für neue Herausforderungen

Pater Josef Parteder SDB wurde 1938 in Brand-Laaben/NÖ geboren. Nach der erfolgereichen Landwirtschaftslehre, holte er die Matura nach und legte die Erste Profess als Salesianer 1962 ab. Nach dem Studium in Graz und Benediktbeuern wurde er 1970 in St. Pölten zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle hatte Pater Parteder in Amstetten, wo er auch das Jugendzentrum leitete. Es gelang ihm in der Pfarre eine Medien-Verleihstelle (Dia-Reihen, Filme, Tonbänder, ...) einzurichten, die gerne von den Kaplänen und Religionslehrern des Dekanates und Bezirkes in Anspruch genommen wurden. Jetzt ist er bereits 34 Jahre in der Pfarre Linz St. Severin als Pfarrer tätig. Im Hafenviertel ist es ihm gelungen einen treuen Stamm von Kirchgängern zu gewinnen und viele freiwillige Helfer und ehrenamtliche Mitarbeiter zu engagieren. Zurzeit gibt es im Pfarrgebiet viele neuen Familien, die auf dem Gelände der ehemaligen Frauenklinik ein neues Wohngebiet gefunden haben. In Zusammenarbeit mit dem Kaplan und einem einsatzfreudigen Pfarrgemeinderat wurden schon neue Ansätze sichtbar. Trotz jahrelanger gesundheitlicher Probleme ist Pater Pateder guten Mutes und stellt sich neuen Herausforderungen.

Herzlicher Mensch und großer Beter

Pater Johann Stokinger SDB wurde 1929 geboren. Ein Forstarbeiter aus dem kleinen Dorf Weyer in Oberösterreich, der mit 30 Jahren beschließt Priester zu werden, das war 1959 nicht alltäglich. Mit viel Eifer hat er alle Hürden geschafft, vor allem die Mathematik, mit der er immer auf Kriegsfuß gestanden ist.1961 ging er in das Noviziat der Salesianer in Oberthalheim. Die Studienzeit verbrachte Pater Stokinger in Graz und an der Ordenshochschule der Salesianer in Benediktbeuern. Nach der Priesterweihe 1970 folgte die erste Aufgabe in Linz St. Severin. Pater Stokinger hat sowohl in Timelkam als auch in Winklarn deutliche Spuren hinterlassen. In den 12 Jahren seiner Kaplanstätigkeit in Timelkam war, hat er eine blühende Jugendarbeit aufgebaut. Er war es, der nach dem Beispiel Don Boscos die Jugendlichen zum Theaterspielen animierte. Heute sind die jährlichen Aufführungen der "St. Josefs-Bühne" im Pfarrsaal Timelkam nicht mehr wegzudenken und bilden einen kulturellen Höhepunkt im Pfarrgeschehen. Auch in Winklarn führte er die gute Aufbauarbeit seine Vorgängers Pater Gmeiner weiter. Aus den damaligen Jugendlichen wurden engagierte Christen, die tatkräftig und verantwortlich mitarbeiten. 20 Jahre war Pater Stokinger beliebter und hoch geschätzter Pfarrprovisor in Winklarn. Jetzt, da die Sehkraft nachgelassen hat, widmet er sich mit großem Eifer dem Beichtdienst in Kirche in Amstetten. Die Gemeinde Winklarn gratulierte Pater Stokinger zuletzt:
"Wir haben dich gern. Die Arbeit mit dir macht Spaß. Du bist ein großer Beter, ein herzlicher Mensch und ein großer Sohn Don Boscos."

Beliebter Lehrer und begeisterter Pfarrer

Pater Franz Wöß SDB wurde 1941 in Ulrichsberg im Oberen Mühlviertel geboren. Mit 15 Jahren begann er eine Lehre als Bürokaufmann und kam in das Lehrlingsheim Don Bosco in Linz, wo er die Salesianer kennen lernte. 1962 folgte der Eintritt bei den Salesianern Don Boscos. Er studierte in Benediktbeuern und in Wien. 1971 empfing Pater Wöß die Priesterweihe, 1974 promovierte er an der Universität Wien zum Doktor der Philosophie (Pädagogik). Danach war als Erziehungsleiter und Lehrer für Religion, Psychologie und Philosophie im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf tätig. Von 1987 bis 2002 war er zudem Pfarrer in Wien-Stadlau und zum Schluss auch Dechant des Dekanates Donaustadt, ehe er 2002 für sechs Jahre die Leitung der österreichischen Salesianerprovinz übernahm. Pater Wöß ist den Mitbrüdern immer schon sowohl als der klassische Lehrer als auch der begeisterte Pfarrer aufgefallen.

Für ihn gibt es keine Probleme, sondern nur Herausforderungen. Diese geht er geduldig und zielstrebig an. 2008 kehrte er als Direktor der Haus- und Schulgemeinschaft in das Don Bosco Gymnasium nach Unterwaltersdorf zurück und setzt sich mit viel Elan für alle Belange in der Schule ein. Größtes Projekt war die Generalsanierung des Hauses, die Pater Wöß umsichtig begleitet hat.

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Mag. Sophie Wöginger
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