KO Waldhäusl: Hat VPNÖ bei Strassers Schmiergeldeinnahmen mitgeschnitten?

Personelle Überschneidungen und Karriere von Prölls Ex-Polit-Ziehsohn erhärten Verdacht, FPÖ fordert Aufklärung

St. Pölten (OTS) - "Nach einer steilen Karriere in der ÖVP NÖ vom Schoß des Erwin Pröll aus ist aus dem Korruptionskaiser Ernst Strasser letztendlich ein Fall für die Justiz geworden. Die Gerichte werden jetzt hoffentlich die Schandtaten dieses ehemaligen Pröll-Intimus restlos aufklären. Übrig bleibt aber die Frage: Wo hat Strasser sein grausliches Handwerk gelernt? Mit großer Wahrscheinlichkeit in St. Pölten", kommentiert FPNÖ-Klubobmann Gottfried Waldhäusl die heute bekannt gegebene Anklageerhebung gegen den ehemaligen VP-Innenminister Ernst Strasser.

Waldhäusl fordert auch besonders Aufklärung darüber, in welche Richtungen Strassers Korruptionseinnahmen geflossen sind. Es bestünde nämlich der dringende Verdacht, dass Prölls Polit-Ziehsohn, schon bevor er von britischen Journalisten überführt wurde, horrende Summen an Schmiergeld kassiert hat.

"Es wäre absolut naiv einfach zu glauben, dass sich Ernst Strasser nur in seiner Zeit als ÖVP-EU-Abgeordneter schmieren hätte lassen und nur in seine eigene Tasche gewirtschaftet hätte. Immerhin hatte Strasser acht Jahre lang Spitzenpositionen als Landesgeschäftsführer und Klubobmann in der ÖVP NÖ inne. Dazu kommt noch, dass einige Mitarbeiter aus seiner Innenminiser-Zeit heute in der Chefetage der NÖ Schwarzen zu finden sind: Landesgeschäftsführer Karner war Strassers Pressesprecher und Bauernbund-Direktorin Tanner Kabinettsmitarbeiterin!", erklärt KO Waldhäusl und führt an dieser Stelle die umstrittene Auftragsvergabe durch den damaligen Innenminister Ernst Strasser bei der Blaulicht-Affäre an, in der auch Schmiergeld geflossen sein soll.

"All diese Fakten und Zusammenhänge deuten stark darauf hin, dass Geld aus Strassers Korruptionseinnahmen in Richtung VPNÖ geflossen sein könnten. Ich fordere daher die ÖVP NÖ dazu auf, endlich ihr Schweigen zu beenden und für umfassende Aufklärung zu sorgen!", schließt KO Gottfried Waldhäusl.

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