FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: 18 Millionen für Ersatzprodukte belegen Scheitern der Drogenpolitik

Viel mehr Therapieplätze und drastische Strafen für Dealer sind Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Medienberichten zufolge hat die Wiener Gebietskrankenkasse im Vorjahr 18 Millionen Euro für Drogenersatzprodukte ausgegeben, im Vergleich zum Jahr 2001 entspricht dies einer Versechsfachung oder einer Steigerung um satte 500 Prozent. "Deutlicher kann man das Versagen der Drogenpolitik nicht aufzeigen", stellt dazu FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein fest.

"Offensichtlich greifen immer mehr Kinder und Jugendliche zu dem immer größeren Angebot an Giften. Erschreckend ist in diesem Zusammenhang auch die Reaktion der verantwortlichen Politiker:
Während der zuständige Bundesminister überhaupt nichts von sich gibt und seinem Sommerschlaf im Urlaub frönt, spricht der Wiener Drogenbeauftragte David gar von einer Erfolgsgeschichte. Dieser Zynismus ist unerträglich. Erfolgreich sind höchstens die Dealer, die den Kindern im Wissen um die Gefährlichkeit das Gift verkaufen", erklärt Belakowitsch-Jenewein.

Es sei höchste Zeit, ausreichend Therapieplätze zur Verfügung zu stellen und sich an Ländern wie Schweden zu orientieren, die ihr Drogenproblem durch Zwangsentzug einerseits und durch drastische Strafen für Dealer auf der anderen Seite in den Griff bekommen haben, rät die FPÖ-Gesundheitssprecherin den Verantwortlichen um Minister Stöger.

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