Metall-Fachverbände sind verhandlungsbereit

Industrie-Bundesspartenobmann Welser: Es geht einzig um die Konkurrenzfähigkeit des Industriestandortes - kein Bruch der Sozialpartnerschaft

Wien (OTS/PWK532) - "Von einem Bruch der Sozialpartnerschaft,
wie es die Gewerkschaft darstellt, kann keine Rede sein", meint Bundesspartenobmann Wolfgang Welser in einer Reaktion auf die Berichte zur heutigen Präsidialsitzung der Gewerkschaften."Kein Fachverband hat den bestehenden Kollektivvertrag je in Frage gestellt. Im Gegenteil, es wurde den Gewerkschaften angeboten, dass der Kollektivvertrag den branchenspezifischen Bedürfnissen entsprechend weiterentwickelt werden soll", so Welser weiter.

Um ihre Verhandlungsbereitschaft zu unterstreichen, haben die 6 Fachverbände der Metallindustrie den Gewerkschaften in den letzten Tagen konkrete Terminvorschläge zur Aufnahme der KV-Verhandlungen übermittelt. Eine Reaktion der Gewerkschaften steht dazu noch aus.

Auch von einem internen Streit innerhalb der bisherigen Verhandlungsgemeinschaft kann keine Rede sein. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass durch den immer schärferen internationalen Wettbewerb die Produktionsbedingungen in den Branchen der Verhandlungsgemeinschaft immer divergenter werden. Die Fachverbände hoffen, durch eigenständige Verhandlungen besser auf diese Bedingungen eingehen zu können und leichter zu maßgeschneiderten Lösungen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu kommen. "Es geht einzig und allein um die Konkurrenzfähigkeit des Industriestandorts Österreich in immer schwieriger Zeiten und darum, die Beschäftigung auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten", so Welser abschließend. (RH)

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