BZÖ-Bucher: BZÖ steigt in Kärnten in den Ring

Kärnten muss vom System Scheuch befreit werden

Klagenfurt (OTS) - "Das System Scheuch hält Kärnten nach wie vor in Geiselhaft. Nur die Vornamen wurden getauscht. Die Herrenbauern bestimmen weiter die Politik und halten sich mit Landeshauptmann Dörfler einen Hofburschen. Kärnten muss schnellstens von diesem System erlöst werden, der Wählerbetrug von 2009 muss korrigiert werden. Das BZÖ steigt daher jetzt in den Ring. Wir wollen die von der FPK gestohlenen Mandate zurückholen, wir wollen ehrliche und vertrauensvolle Politik machen", betonte heute BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem geschäftsführenden Kärntner BZÖ-Obmann Sigisbert Dolinschek und BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland in Klagenfurt.

Es sei schmerzhaft, wenn man sich als Kärntner in Wien für die ganzen blau-schwarzen Skandale rechtfertigen müsse. "Es besteht das Problem, dass Menschen generell nicht mehr an Ehrlichkeit in der Politik glauben. Das will ich ändern! Ich war und bin kein Unterhaltungskünstler, solche werden jetzt auch in der Politik nicht gebraucht. Kärnten ist dank FPK und ÖVP im Spitzenfeld bei der Korruption und beim Verlust an Arbeitsplätzen - und Schlusslicht bei der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Menschen werden von den Regierenden nur unterhalten, um von den wahren Problemen abzulenken. Ich werde mit dem BZÖ den Kärntnerinnen und Kärntnern ein Konzept und Gegenmodell zur bisherigen blau-schwarzen Politik anbieten, das Vertrauen schafft. Das Vertrauen ist die härteste Währung in der Politik", sagte Bucher.

Scharfe Kritik übte Bucher an FPÖ-Chef Strache und der ÖVP. "Auf Bundesebene fordert Strache ständig sofortige Neuwahlen. In Kärnten, wo seine Freunde an der Macht sind, sieht er das anders. Die jetzige vorsichtige Distanzierung Straches von der FPK ist aber auch ein Zeichen für einen möglichen baldigen Streit. Die ÖVP hängt in den Seilen und ist wie ein sinkendes Schiff. Niemand weiß, wer die ÖVP in Kärnten zukünftig anführen wird", so der BZÖ-Chef.

Die gestrigen Aussagen von Strache zum verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider bezeichnete Bucher als "letztklassig und pietätslos". "Man muss einem Toten, der sich nicht mehr wehren kann, eine Mindestform an Respekt zollen."

"Das BZÖ wird den Kärntnern eine Alternative anbieten. Wir werden ein Team der besten Köpfe aufstellen und wollen einen Beitrag zur Wiedergutmachung leisten, einzig und allein an das Land denken und eine ehrliche Politik für Kärnten machen", bekräftigte Bucher.

Dolinschek sagte, dass das BZÖ als erste Partei für Neuwahlen eingetreten sei. "Dass wir bei den Wahlen antreten, war immer klar. Wir sind bereit!", so Dolinschek.

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