Reclay UFH: Erfolg für fairen Wettbewerb in der Verpackungsentsorgung

Handelsgericht spricht Einstweilige Verfügung gegen geplante ARA-Lizenztarife aus

Wien (OTS) - "Wir begrüßen die gestrige Entscheidung des Handelsgerichts, dass unserer Klage gegen die Altstoff Recycling Austria (ARA) stattgegeben wurde und nun eine Einstweilige Verfügung gegen das geplante ARA-Tarifkonzept vorliegt. Damit hat das Gericht unsere Argumentation bestätigt, dass mit diesem Tarifkonzept selektiv Kunden der Mitbewerber schlechter gestellt würden", zeigt sich Dr. Christian Keri, Geschäftsführer der Reclay UFH mit den aktuellen Entwicklungen zufrieden. "Die geplante ARA-Tarifstruktur verstößt sowohl gegen die Verpackungsverordnung als auch gegen das Rabattierungsverbot und stellt aus Sicht des Handelsgerichts einen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung dar", ergänzt Mag. Walter Tanzer, Geschäftsführender Gesellschafter von Reclay UFH.

Keri: "Weiterer Versuch der ARA, das Monopol im Bereich Haushaltsverpackungen einzuzementieren, ist gescheitert"

1996 wurde der Markt für die Sammlung für gewerblich anfallende Verpackungen geöffnet, jetzt steht eine Novellierung bevor: auch der Markt für die Sammlung und Entsorgung von Haushaltsverpackungen soll liberalisiert werden. An den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen wird gerade im Lebensministerium gearbeitet, der erste Begutachtungsentwurf wird für September erwartet. Grund genug für die ARA, ihre Vormachtstellung als Monopolist in Gefahr zu sehen. "Das geplante ARA-Tarifkonzept hätte den Wettbewerb im Markt der Verpackungsentsorgung in Österreich zum Erliegen gebracht. Kunden wären genötigt geworden, sowohl gewerbliche als auch im Haushalt anfallende Verpackungen über die ARA zu entsorgen, da sonst ein Strafzuschlag angefallen wäre. Wir sehen uns durch die Entscheidung des Handelsgerichts bestärkt, unseren Weg für fairen Wettbewerb in Österreich weiter fortzusetzen", fasst Christian Keri zusammen. Dabei sind der Reclay Group aus dem deutschen Markt solche Verhaltensweisen eines schwankenden Monopolisten wohlbekannt: "Diese Methoden sind nichts weiter als ein verzweifelter Versuch, bröckelnde Monopolstrukturen aufrecht zu erhalten. Die Entwicklung eines fairen Wettbewerbs im Sinne aller Kunden kann damit aber zum Glück nicht dauerhaft aufgehalten werden", kommentiert Raffael A. Fruscio, Gesellschafter der Reclay Group.

Über Reclay UFH

Reclay UFH führt das Systemgeschäft von Reclay im Bereich der Verpackungsentsorgung in Österreich durch. Als Basis für die langfristig angelegte Zusammenarbeit hat die Reclay Group im Jahr 2010 die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft von der UFH Holding übernommen.

Reclay UFH positioniert sich als qualitätsorientiertes, alternatives System im österreichischen Markt und kann dabei auf die langjährige Erfahrung des UFH in diesem Bereich zurückgreifen. Geschäftsführer von Reclay UFH sind Mag. Walter Tanzer und Dr. Christian Keri. Tanzer war langjährig als Unternehmensberater im Bereich Abfallwirtschaft tätig und verantwortet die Bereiche Finanz, Marketing und Vertrieb; Keri war zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Abfalllogistik, Vermeidung und produktbezogene Abfallwirtschaft im österreichischen Umweltministerium beschäftigt und verantwortet die Bereiche Recht und Entsorgung und ist für den Aufbau des Systems für Haushaltsverpackungen zuständig.

Über die Reclay Group

Die Reclay Group ist eine Unternehmensgruppe im Bereich des Umwelt- und Entsorgungsmanagements. Mit ihren spezialisierten Tochterunternehmen bietet sie einen umfassenden Service für effiziente und rechtssichere Verpackungsentsorgung und verwertung sowie Sustainable Management. In der von den Hauptgesellschaftern Martin Schürmann und Raffael A. Fruscio geführten Reclay Group sind an den Standorten Köln, Herborn, Wien und Rotkreuz/Schweiz 165 Mitarbeiter beschäftigt. Die Reclay Group betreut aktuell über 400 Unternehmen aus Industrie und Handel und wächst stetig weiter. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die Reclay Group einen Umsatz von rund 148 Millionen Euro.

Über das UFH

Die UFH Holding GmbH, der auch die UFH RE-cycling GmbH mit der Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs angehört, hat ihren Sitz in Wien. Unter ihrem Dach sind auch die UFH Elektroaltgeräte Systembetreiber GmbH und die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH als österreichische Marktführer bei der Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten tätig. Das UFH erzielte 2011 (ohne UFH RE-cycling GmbH) mit 13 MitarbeiterInnen einen Umsatz von rund 6 Millionen Euro und betreute ca. 630 Kunden. Ferner ist das UFH an der Reclay UFH GmbH beteiligt, die seit 2010 auch im Bereich gewerblicher Verpackungen für mehr Wettbewerb sorgt. Das UFH ist ein Netzwerkpartner des FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Walter Tanzer
Geschäftsführender Gesellschafter
Reclay UFH GmbH
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 994 99 69-30
Tel.: +43 1 994 99 69-40
tanzer@reclay-group.com
www.reclay-group.com

Dr. Christian Keri
Geschäftsführer
Reclay UFH GmbH
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
Tel.: +43 1 994 99 69-26
Tel.: +43 1 994 99 69-40
keri@reclay-group.com
www.reclay-group.com

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