Spitalsreform: Ordenskrankenhäuser fordern Gleichbehandlung

"Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler Österreichs": Österreich Schlusslicht bei Förderung privat-gemeinnütziger Krankenhäuser

Wien, 08.08.12 (KAP) Die österreichischen Ordensspitäler fordern eine Spitalsreform, die eine stärkere Förderung des privat-gemeinnützigen Krankenhaus-Sektors mit sich bringt und eine faire Finanzierung aller Einrichtungen garantiert. "Österreich hat Aufholbedarf im Spitalswesen: In anderen europäischen Ländern sind Strukturreformen schon weit gediehen", so P. Leonhard Gregotsch, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler Österreichs, in einer Aussendung am Mittwoch.

Er verwies auf eine neue Untersuchung des "Instituts für Höhere Studien" (IHS). Das IHS analysierte das Krankenhauswesen in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden im Vergleich zu Österreich. Der internationale Trend zeige eine verstärkte Förderung der Trägervielfalt, also einer Mischung aus öffentlich-rechtlichen, privat-gemeinnützigen und gewinnorientierten Krankenhäusern.

Gregotsch: "In der Mehrzahl der Länder wird nicht zuletzt aus Gründen der Effizienz und der Qualität die Übernahme von Spitalsleistungen durch privat-gemeinnützige Spitäler forciert." In Österreich hingegen hielten die Spitalserhalter der öffentlichen Hand, allen voran die Bundesländer, an den alten Strukturen mit einer Dominanz der eigenen öffentlich-rechtlichen Spitäler weitgehend fest.

"Wir appellieren an die Politik, die privat-gemeinnützigen Spitäler bei der Finanzierung genauso wie die Länder-eigenen Spitäler zu behandeln", so Gregotsch.

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