Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der Österreicher

AMA Marketing: Heute ist der "Tag der Paradeiser"

Wien (OTS) - Der Paradeiser ist weiterhin das Lieblingsgemüse der Österreicher. Aus diesem Grund wird dem vielseitigen Fruchtgemüse mittlerweile ein eigener Tag gewidmet: der 08.08. Paradeiser werden vor allem dann gekauft, wenn sie in Österreich Saison haben. 31.403 t im Wert von knapp EUR 80 Mio. werden von Herr und Frau Österreicher im Jahr laut RollAMA-Daten verspeist. Würde man diese Früchte gesammelt in LKW befüllen, reichte die Schlange 15-mal vom Boden- zum Neusiedlersee und zurück. Auf Platz zwei in der Gemüse-Hitliste liegen übrigens die grünen, gelben, orangen und roten Paprika.

Insgesamt machen die Paradeiser 44% wertmäßig im Segment des Fruchtgemüses aus, dazu zählen neben Paradeisern auch Gurken, Paprika, Zucchini, Melanzani und Kürbis. Der Bio-Anteil bei Paradeisern beträgt mengenmäßig 4,4% und dem Wert nach 8,1%. Die Preise im Lebensmittelhandel liegen in den ersten Monaten des Jahres traditionell etwas über jenen in den Sommermonaten. Im ersten Trimester von Jänner bis April 2012 kostete ein Kilo Paradeiser im Handel rund EUR 3,-.

Am liebsten als Salat

Die große Beliebtheit des Paradeisers zeigen aber nicht nur die Marktzahlen, sondern auch eine RollAMA-Motivanalyse aus dem April vorigen Jahres. Demnach bezeichnet jeder zweite Österreicher den Paradeiser als absolutes Lieblingsfruchtgemüse. Gurken und Paprika kämpfen fast gleichauf um Platz 2 und 3. Rund 10% der Befragten essen Paradeiser täglich und 45% mehrmals pro Woche. Diese Früchte werden am liebsten als Salat gegessen, aber auch als kalte Beilage und als gesunder Snack zwischendurch. Auch in die warme Küche findet er immer mehr Einzug. Dieses Umfrageergebnis ist übrigens auch bei Kindern nicht viel anders. Die kleinen Konsumenten bezeichnen Paradeiser ebenfalls als ihr bevorzugtes Gemüse, am liebsten essen sie ihn als Salat.

Frisch geerntet - und sonst nichts

Frisches Gemüse ist offensichtlich Convenience genug, denn die Konsumenten kaufen es am liebsten so, wie es gepflückt wird. Rund 80% der Befragten möchten Fruchtgemüse völlig unaufbereitet und kaufen Paradeiser vor allem dann, wenn diese in Österreich Saison haben. "Die nicht nur geschmacklichen Vorzüge von reif geerntetem Gemüse aus der Region sind offensichtlich bekannt im Frischeparadies Österreich", freut sich Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel, über den hohen Zuspruch heimischer Ware. Die Frische ist beim Gemüseeinkauf wichtigstes Kriterium, an zweiter Stelle folgt die Optik. Auch die große Vielfalt an Paradeiser-Sorten kennen die Konsumenten.

Spezialitäten und Premiumprodukte von den Wiener Gartenbaubetrieben

"Wien ist ein einzigartiger Ort des Genusses, der für alle unsere Sinne etwas zu bieten hat. Während wir beim Gehörsinn an musikalische Darbietungen der Extraklasse denken, können wir in puncto Geschmack und Geruch mehr als stolz darauf sein, dass wir 36% des verspeisten Gemüses selbst in 234 Wiener Spitzengärtnereien erzeugen. Ob Paradeiser, Gurken, Paprika oder mehr - unsere Betriebe sorgen für optimalen Geschmack, Qualität und Frische", betont Franz Windisch, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien. "Es gibt nichts Besseres als eine Lebensmittelproduktion, die praktisch vor der Haustüre stattfindet. Unsere Erhebungen zeigen außerdem, dass es unseren Wiener Gärtnerinnen und Gärtnern immer öfter gelingt, sich mit regionalen Spezialitäten und Premiumprodukten von der Konkurrenz abzusetzen", so Windisch.

Paradiesische Nährstoffspeicher

Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador und wurden in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie "Tomatl". In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machten daraus den "Paradeiser", und das völlig zu Recht. Diese Früchte sind "paradiesische" Nährstoffspeicher, denn sie enthalten das zellschützende Lykopin und das Beta-Karotin, das antioxidativ wirkt, aber auch Provitamin A, Vitamin C und Kalium.

Die Tomate ist eine Sonnenanbeterin, je mehr Licht sie bekommt und je reifer sie geerntet wird, desto mehr dieser hochwertigen Inhaltsstoffe stecken in ihr. Sie ist in puncto Lagerung allerdings eine Diva, denn sie ist druckempfindlich und mag es nicht zu kalt. "Ein über 13 Grad warmer Ort lässt sie nachreifen und ihr volles Aroma entwickeln. Außerdem sollten Paradeiser gesondert gelagert werden, denn sie geben Ethylen ab, das zum Alterungsprozess anderer Obst- und Gemüsesorten beiträgt", informiert Silberbauer. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel
Tel. 01/33151-420, E-Mail: karin.silberbauer@ama.gv.at

DI Manuela Göll, Unternehmenskommunikation,
Tel. 01/33151-404, Mobil 0664/837 61 78,
E-Mail: manuela.goell@ama.gv.at

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