"Alpbacher Technologiegespräche 2012": "Globale Zukunft - Erwartungen an Wissenschaft und Technologie"

Wien (OTS) - Von 23. bis 25. August finden heuer im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach zum 29. Mal die "Alpbacher Technologiegespräche" statt, die vom AIT Austrian Institute of Technology und dem ORF (Radio Österreich 1) organisiert werden. Internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, u.a. die Nobelpreisträger Robert Laughlin, Harald zur Hausen, Elisabeth H. Blackburn und J. Michael Bishop werden in Plenarveranstaltungen und Arbeitskreisen über das Thema "Globale Zukunft - Erwartungen an Wissenschaft und Technologie" diskutieren.

Zum Auftakt spricht Robert Laughlin, Physiknobelpreisträger und Autor des aktuellen Buches "Powering the Future" im Plenum über "Energie für morgen". Forschung für die Zukunft der Erde präsentiert die deutsche Helmholtz-Gemeinschaft unter dem Titel "Global Earth Research": Reinhard F. Hüttl, Leiter des GeoForschungsZentrums Potsdam und Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven behandeln die Themen "Planet Erde: unser Lebensraum" und "Die Polarregionen als Spiegel des Klimas". Über den "Kampf gegen den Krebs - Durchbrüche und Erwartungen" referiert Medizinnobelpreisträger Harald zur Hausen. Schlüsselerlebnisse, Hindernisse und Rahmenbedingungen auf ihrem Weg zum Nobelpreis diskutieren Elisabeth H. Blackburn und J. Michael Bishop mit österreichischen Nachwuchswissenschaftler/innen. Weitere Themen behandeln " Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb - wer bestimmt die Zukunft?" und "Individualisierung als Basis für Bildung und Innovation." Großprojekte Europäischer Spitzenforschung aus den Bewerbungen um die hochdotierten EU-"Flagship-Projekte" bieten Ausblicke auf "Technologien, die unser Leben verändern", mit den Beispielen "vernunftbegabte" Robotik, intelligente Sensoren zur Alltagsunterstützung, sowie IT-basierte Formen der individualisierten Medizin. Anlass für Diskussionen über Zukunftsszenarien für riskante Schlüsseltechnologien verspricht der Auftritt des "alternativen Nobelpreisträgers" Pat Mooney. Für unterhaltsame Wissenschaftsvermittlung wird der Experimentalphysiker Metin Tolan mit seiner "Physik des Fußballs" sorgen.

Zusätzlich zu den Plenarveranstaltungen finden dreizehn Arbeitskreise statt, die Themen wie "Produktionsstandorte der Zukunft", "Chancen und Grenzen von 'Ambient Assisted Living'" und "Schlüsseltechnologien - Zukunft für Europas Jugend" behandeln. Dem Zusammenhang von Bildung, Nachwuchsförderung und Innovation widmen sich u.a. die Arbeitskreise "Lernen durch innovative Bildungsnetzwerke", "Gesucht: jung, technisch, wissbegierig", sowie "Klettersteig in die wissenschaftliche Karriere". Neue Anwendungen der Medizintechnik, Cyber-Sicherheit und nachhaltiges, "smartes" Wachstum für Städte und Regionen werden in weiteren Arbeitskreisen behandelt.

Auch "Junior Alpbach" ist wieder ein Fixpunkt der "Technologiegespräche". Mit dem Ziel, den Entdecker- und Forschergeist zu wecken und zu fördern, werden Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren gemeinsam mit den Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren ein Programm gestalten, in dem Antworten auf komplexe Fragen zum Klima unserer Erde als verständliche "YouTube-Videos" vermittelt werden.

Zwei abwechslungsreiche Themen bietet die "Ö1 Kinderuni Alpbach". Mit der Frage "Was erben wir von unseren Eltern?", gestellt von dem Genetiker Markus Hengstschläger und der "Physik des Fußballs", vorgeführt von dem Experimentalphysiker Metin Tolan, werden wissenschaftliche Themen für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren in reizvoller, überraschender und vor allem verständlicher Form erschlossen. Erfahrungen, die in Verbindung mit der Sendereihe "Die Ö1 Kinderuni" auch an ein breiteres Publikum vermittelt werden.

Die "Alpbacher Technologiegespräche" finden in Kooperation mit den Bundesministerien für Verkehr, Innovation und Technologie; Wissenschaft und Forschung; Wirtschaft, Familie und Jugend; und mit der Tageszeitung "Die Presse" statt. Wissenschaftlicher Themenpartner ist die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Das detaillierte Programm der Technologiegespräche ist abrufbar unter http://www.alpbach.org oder http://www.alpbach-technologyforum.com/.

"Alpbacher Technologiegespräche" im ORF

Ö1 berichtet aktuell über die Veranstaltungen des Europäischen Forums Alpbach im Rahmen der "Journale" und in "Wissen aktuell". Die "Dimensionen" stehen am Freitag, den 24. und am Montag, den 27. August (jeweils ab 19.05 Uhr) ganz im Zeichen der "Technologiegespräche". Die "Ö1 Kinderuni Alpbach" findet ihren Niederschlag in der Sendereihe "Ö1 Kinderuni" am 4. und. 25. November (17.10 Uhr) und zum Nachhören auf http://oe1.orf.at. Dort ist auch das Ö1-Programm im Detail abrufbar.

In Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach wurde in http://science.orf.at bereits am 30. Juli im "E-Forum Alpbach" eine Serie mit Gastbeiträgen gestartet, bei der spannende Themen der Seminare durch Referenten des Forums präsentiert werden. Darüber hinaus werden im ORF-Wissenschaftskanal science.ORF.at aktuelle Interviews und Berichte über die "Technologiegespräche" publiziert. Im ORF-Fernsehen gibt es Berichte in den "Zeit im Bild"-Ausgaben, auch der ORF Teletext berichtet aktuell über die "Alpbacher Technologiegespräche".

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