IKG - gerade in Oberösterreich muss mehr gegen Rechtsextremismus geschehen

Wien (OTS) - Der 9. August ist der 69. Jahrestag der Hinrichtung
des katholischen Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter. Die IKG nimmt, zusammen mit anderen Organisationen wie dem Mauthausen Komitee, dies zum Anlass auf das langsame Tempo der Justiz bei der Verfolgung von Straftaten der rechtsextremen Szene hinzuweisen.

Beispielweise erschien in der Zeitschrift "Die Aula" im Juni 2011 ein Artikel, in dem die KZ-Überlebende Klüger beschimpft, die Existenz von Gaskammern in Ausschwitz bestritten und der Tod von Anne Frank auf "natürliche" Ursachen zurückgeführt wurde. KZ- Überlebende wurden als "Landplage" beschimpft und als "Kriminelle" verleumdet. Der Artikel, wegen dem die IKG und andere Anzeige erstatteten, hatte trotz eindeutiger Beweislage, keine Anklage seitens der Staatsanwaltschaft gegen den Verfasser Fred Duswald aus dem Bezirk Grieskirchen, zur Folge.

Auch in anderen Fällen wird gerade in Oberösterreich mit seiner bekannten Neonaziszene ohne ausreichendes Engagement vorgegangen. Hier liegt es an der politischen Ebene endlich Verantwortung zu übernehmen.

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