• 07.08.2012, 18:55:28
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Vom Schweigen und "Plaudern" (von Michaela Geistler-Quendler)

Ausgabe 8. Aug. 2012

Klagenfurt (OTS) - Aus Schrecksekunden sind bei Heinz-Christian
Strache Schrecktage geworden, als seine FPK-Freunde in Kärnten ins
Visier der Justiz gerieten. Sein Schweigen war alles andere als Gold,
sprach es doch Bände, erwünschte Kommunikationsziele, sollten solche
überhaupt noch am Tapet gestanden sein, wurden nicht erreicht. Dafür
"plaudert" der blaue Frontmann jetzt fröhlich vor sich hin, sieht im
verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider - jetzt - einen Politiker,
der "korrumpierbar" gewesen sei. Über das "System Haider" spricht er
nicht allzu gern, weil er selbst lange genug Teil desselben war. Und
eine Zusammenführung von FPK und FPÖ hält Strache nach wie vor für
möglich, trotz aller bisher erhobenen Vorwürfe. Also für wen sich das
schlüssig anhört, der ist zu beglückwünschen. Alle anderen brauchen
zum besseren Verständnis eine Gebrauchsanweisung. Nach dem Schweigen
geht nun wohl auch das "Plaudern" als Schuss nach hinten los.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
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Tel.: 0463/512000-502
mailto:[email protected]

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