LR Ragger: Landesholding nicht tot reden!

Was bezweckt Kleine Zeitung? Wer soll Vermögen verwalten?

Klagenfurt (OTS) - "Was bezweckt die Kleine Zeitung damit, wenn
sie die Landesholding tot schreiben will", fragt der stellvertretende Obmann der FPK, LR Mag. Christian Ragger. In jedem Fall müsse das Land Kärnten das vorhandene Vermögen von über 500 Millionen Euro werterhaltend verwalten.

Wegen der Affäre um das Honorar von Steuerberater Birnbacher, so bedauerlich sie ist und so sehr Fehlverhalten aufzuzeigen ist, könne man nicht kurzfristig alle Strukturen über Bord werfen.
Er, Ragger, halte es für unverantwortlich, wenn die Kleine Zeitung genau das fordere.
Bei aller Kritik an der Landesholdung sollte man auch eines beachten:
Sie hat das Vermögen des Landes in den vergangenen Jahren wert erhaltend verwaltet und damit eine bessere Performance erzielt als so manche Bank. Von einer Zeitung, die sich seriös gibt, sollte man in wirtschaftlichen Fragen auch einen solchen differenzierten Blick erwarten. Nur Chaos herbei schreiben, sei jedenfalls zuwenig, kritisiert LR Ragger.

"In so bedeutenden wirtschaftlichen Fragen würde ich mir von den Verantwortlichen der Kleinen Zeitung mehr Verantwortungsgefühl erwarten. Ich bin mir sicher, dass die Styria-Verantwortlichen es auch nicht gerne hätten, wenn jemand ihre wirtschaftlichen Problemfelder öffentlich so oberflächlich und zerstörerisch beurteilen würde, wie die Kleine Zeitung dies bei der Landesholding getan hat", erklärte Ragger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Büro LR Mag. Christian Ragger

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002