Frauenberger zu Hiroshima-Gedenktag

"Eintreten für Frieden und Solidarität ist ein Gebot der Stunde"

Wien (OTS) - Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger betonte heute Sonntag, anlässlich des morgigen Gedenktages an die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki, dass das konsequente Eintreten für Frieden und Solidarität ein Gebot der Stunde sei.

Frauenberger: "Gerade in einer Zeit, wo wir eine starke Entsolidarisierung der Gesellschaft erleben ist es unerlässlich, mit ganzer Kraft für eine sozial gerechte, diskriminierungsfreie und solidarische Gesellschaft, in der das "WIR" zählt, einzutreten und zu arbeiten. Mehr Solidarität zu wagen, zu zeigen und zu leben ist aktive Friedensarbeit und auch die einzig wirksame Antwort auf Hass und Hetze, die einen Keil in die Gesellschaft treiben und die Menschen auseinanderdividieren. Und Wien gibt diese Antwort mit voller Kraft und aus ganzem Herzen."

In diesem Zusammenhang sei es von essentieller Bedeutung, so die Integrationsstadträtin weiter, sich auch für ein friedliches Zusammenleben quasi vor der eigenen Haustüre stark zu machen: "Denn der soziale Zusammenhalt als Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben misst sich vor allem auch daran, wie die Menschen einander im Alltag begegnen - respektvoll oder nicht, wertschätzend oder nicht, zivilcouragiert oder nicht," unterstrich sie.

Frauenberger verwies in diesem Zusammenhang auf das derzeit laufende große BürgerInnenbeteiligungs- und Solidaritätsprojekt "Wiener Charta- Zukunft gemeinsam leben": "Wir haben ein Netz des Dialogs über die ganze Stadt gespannt mit dem Ziel, dass die Menschen, die in dieser Stadt leben miteinander ins Gespräch kommen. Denn nur im direkten Dialog können Vorurteile aufgebrochen, kann das Gemeinsame, das "Wir", das alle einschließt, gefunden werden, kann ein Klima der Solidarität und des gegenseitigen Respekts entstehen."

Frauenberger betonte abschließend, dass der Gedenktag an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in diesem Sinne auch ein starkes Zeichen setzt für eine Gesellschaft, die verantwortungsbewusst und solidarisch denkt und handelt. (Schluss) gph

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