ORF III mit Simonischek-Interview, Malteser Hilfsdienst und starken Frauen

Am 6. August 2012 im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Barbara Rett spricht diese Woche für ORF III Kultur und Information mit Peter Simonischek in einem persönlichen und ganz entspannten Rahmen. In "Doku.Zeit" werden junge österreichische Werberinnen und Werber vom Malteser Hilfsdienst einen Sommer hindurch bei ihrer Haustür-Spendensuche begleitet. Im Anschluss erzählen in "DokuMente" sechs Frauen über ihre Erfahrungen in der Mafia. Erfolgreiche Powerfrauen (allerdings außerhalb des verbrecherischen Milieus) werden danach in den Blick genommen - ganz besonders aber ihre Männer und ob und wie sie mit der Karriere ihrer Partnerin umgehen können. Die "Wiener Vorlesungen" machen Frauen in prekären Verhältnissen, zwischen Berufstätigkeit und finanzieller wie psychischer Not, zum Thema.

ORF III spezial: "Salzburger Festspielinterviews: Peter Simonischek" (19.50 Uhr)

Nach zweijähriger Salzburg-Abstinenz kehrt der legendäre "Jedermann"-Darsteller auf die Festspielbühne zurück: Als Kurfürst ist Peter Simonischek nun in der umjubelten "Prinz Friedrich von Homburg"-Inszenierung von Regie von Andrea Breth zu sehen. Warum er darin Milch trinkt, inwieweit der Erfolg sein Leben verändert hat und welche Rolle Esoterik darin spielt, hat er Barbara Rett erzählt.

Doku.Zeit: "Ein Sommer voller Türen" (20.15 Uhr)

"Voll motiviert, auf in den neuen Tag!" - So lautet das Motto der jungen Werberinnen und Werber vom Malteser Hilfsdienst. Sieben junge Österreicher, zwei Deutsche und eine Ungarin sind unterwegs in der Provinz, Haustüre um Haustüre bitten sie um Spenden, stets auf der Suche nach potenziellen Unterstützerinnen und Unterstützern.

DokuMente: "Mafia-Frauen" (21.35 Uhr)

Die Mafia: eine der brutalsten und mächtigsten Verbrecherorganisationen. Drogen, Waffenschmuggel, Prostitution, Geldwäsche. Eine Welt, dominiert von Männern - auf den ersten Blick. Aber auch hier schreitet die Emanzipation voran, sowohl innerhalb der Familien als auch außerhalb, unter den Mafiagegnern. Sechs Frauen erzählen über ihre Erfahrungen in und mit der Mafia.

DokuMente "Im Schatten des Ruhms - Karrierefrauen und ihre Männer" (22.20 Uhr)

Immer mehr Frauen finden Gefallen an der Macht. Ob in der Politik, Wirtschaft oder im Showbusiness - sie stehen selbstbewusst im Rampenlicht. Das Auffälligste an den Neuen Frauen ist, wie unauffällig sie den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Von Emanzipation reden sie nicht, sie leben sie. Doch was ist mit ihren Männern, die im Schatten dieses weiblichen Erfolgs stehen? Von ihnen redet keiner - außer, wenn sie die Koffer packen und ihre erfolgreiche "bessere Hälfte" verlassen. Ist das der Preis, den erfolgreiche Frauen heute zahlen müssen, wenn sie Karriere machen? Eine Dokumentation von Elisabeth Scharang.

Wiener Vorlesungen "Frauen in prekären Verhältnissen. Trümmerfrauen der Strukturanpassung" (23.10 Uhr)

Frauen scheinen Aufwind zu haben - endlich stehen sie im Fokus politischer Reformen: Ihre "Erwerbsbeteiligung" wird gefördert, ihre "individuelle Existenzsicherung" in Aussicht gestellt, Pflegemärkte und der Ausbau von Kindergärten versprechen, sie von häuslichen Sorgeleistungen zu entlasten, das unwürdige "Ernährermodell" wird abgeschafft. Doch die Mühsal von Frauen in den Haushalten ist durch die Entwicklungshilfe zur Erwerbstätigkeit keineswegs weniger geworden. Eher vermehrt sie sich. Neben den gewohnten Arbeiten der Versorgung leiden Frauen unter flexiblen Arbeitszeiten, finanzieller Not und der Bedrängnis, sich und ihre Kinder als Humanressource im Vergleich mit Männern wettbewerbsfähig zu machen. Der Historiker und Anthropologe Hubert Christian Ehalt spricht darüber mit Barbara Duden und Bettina Haidinger.

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