FPÖ: Hofer: Kinderrechte versus Sorgerechtssozialismus

Familienrechtsreform ohne Familienminister - Familienminister lässt Kinder im Stich!

Wien (OTS) - "Dass die SPÖ mit Familienpolitik wenig am Hut hat, ist nichts Neues, dass sich die ÖVP das Familienressort von Multifunktionsministerin Heinisch-Hosek aus der Hand nehmen lässt, ist sehr schade. Seit 2008 warten Österreichs Kinder und Familien auf die von der schwarzroten Regierung mehrmals versprochene, aber ewig auf Koalitionseis geschobene Familienrechtsreform. Inzwischen drängt auch noch ein Urteil des VfGH, das die derzeitige Regelung als verfassungswidrig beurteilt, auf eine möglichst rasche Korrektur:
Dass nämlich- was wir Freiheitlichen seit Jahren fordern- neben der Mutter auch Väter die Obsorge für das gemeinsame Kind beantragen können," erklärt der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

"Angeblich peilen Justizministerin Beatrix Karl und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek eine Lösung bis Herbst an. Wer sich aber a priori dem Kategoriensystem des Feminismus verpflichtet, verengt nicht nur den Blick auf bestimmte Problembereiche, sondern auch den Verhandlungsspielraum." Hofer weiter: "Hier wäre der Familienminister gefragt, ein Machtwort zu sprechen." Kindeswohl könne nur gelingen wenn beide Elternteile grundsätzlich das Recht der Pflege und Erziehung hätten, d. h. die Freiheit ihre elterliche Verantwortung wahrzunehmen. "Der Familienminister hat dafür zu sorgen, dass auch in Österreich Kinder und Eltern die Rechte eingeräumt bekommen, die per UN-Konvention menschenrechtlich geschützt sind!"

Aber im Gegensatz zu Frau Heinisch-Hosek, die anscheinend auch ständige Sonderbeauftragte für Familienangelegenheit sei, wisse die ÖVP noch immer nicht, was sie eigentlich wolle und wer wofür zuständig sei. "Abschließend ist zu sagen, auch der Traumjob eines Familienministers berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit", so Hofer.

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