Khol: Gedächtnisstütze für Georg Wurmitzer

Hand aufs Herz: War nicht die Halbierung der Kärntner ÖVP bei den Wahlen 2004 der Grund?

Wien (OTS) - "Mit Erstaunen und etwas fassungslos habe ich heute
im Ö1-Mittagsjournal meinen alten Freund und Weggefährten Georg Wurmitzer gehört - er war im ÖVP-Parlamentsklub viele Jahre ein ganz wichtiger und verlässlicher Mitstreiter als ich Klubobmann und meinte heute: Wolfgang Schüssel habe ihn wegen seines Widerstandes gegen Jörg Heider untersagt, wieder zu kandidieren", erklärt Dr. Andreas Khol, anlässlich der heutigen Aussagen des ehemaligen Kärntner ÖVP-Chefs und wendet sich persönlich an Wurmitzer:

"Lieber Georg, erinnere Dich doch: Kein Bundesparteiobmann der ÖVP hatte und hat die Kompetenz, einem Landesparteiobmann die Kandidatur zu untersagen - im Gegenteil: so etwas hätte in unserer förderalistischen ÖVP das Gegenteil bewirkt. War es nicht allgemeiner "Parteiwille" Elisabeth Scheucher zur Spitzenkandidatin zu küren, nachdem sie als Listenführerin der ÖVP in der Nationalratswahl 2002 erfolgreich war: die Schüssel-ÖVP erzielte in Kärnten 30 Prozent Es war auch nicht der Stil Schüssels, der mit der feinen Feder und nicht mit dem Holzhammer arbeitete. Ich habe noch heute die Mitteilung der Austria Presse Agentur vom 7. März 2004, dem Tag der Landtagswahl, im Blick, wo Du nach der Halbierung der Kärntner ÖVP von 20,7 auf 11,6 Prozent noch am Wahlabend Deinen Rücktritt in den Raum stellst, den Du später auch vollzogen hast. Hand aufs Herz: War es nicht die Halbierung der Kärntner ÖVP, und nicht Wolfgang Schüssel, der Deine politische Karriere beendete?"

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