Kopf zur Parlamentssanierung: Dritter Präsident hat Probleme mit seinem Rollenverständnis

Generalsanierung zwar dringend notwendig - sie muss aber auch gut geplant sein

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Eine Generalsanierung des Parlaments ist natürlich dringend notwendig, das Parlament ist nicht nur Sitz der Gesetzgebung, sondern auch eine der architektonischen Juwelen Wiens und Anziehungspunkt für tausende Touristen. Ein derartiges Bauprojekt bedarf aber auch gründlicher Vorbereitungen und Planungen; immerhin ist das Haus rund 130 Jahre alt, und mit Steuermitteln muss gut umgegangen werden, zeigte heute, Dienstag, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, Unverständnis für die Aussagen des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf.

Experten haben bereits erhebliche Mängel besonders in Hinblick auf Sicherheit und Haustechnik festgestellt; eine Sanierung des Gebäudes ist daher unabdingbar. Darüber sind sich alle Fraktionen einig. "Das Parlament muss zeitgemäß, effizient und ökologisch gestattet werden, um den Anforderungen einer modernen Demokratie im 21. Jahrhundert gerecht zu werden. Mit seiner fundamentalen Kritik an Zeitplan und Kosten agiert Graf allerdings als Oppositionspolitiker, der versucht, billig Kleingeld zu wechseln. Martin Graf scheint sich hier seiner Rolle als Dritter Präsident, dem auch eine parteiübergreifende Verantwortung zukommt, nicht bewusst zu sein", so Kopf abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002