FPÖ-Hofer: Hochspekulative Geschäfte verbieten

Deals mit Lebensversicherungspolizzen als sittenwidrig einstufen

Wien (OTS) - Ein Verbot von hochspekulativen Finanzgeschäften, wie sie etwa der burgenländische Energieversorger Begas unter seinem rot-schwarzen Vorstand und unter Billigung des rot-schwarzen Aufsichtsrates getätigt hat, forderte heute der freiheitliche Vizeparteichef NAbg. Norbert Hofer. "Moralisch bedenkliche und mit hohem Ausfallsrisiko behaftete Offshore-Finanzgeschäfte, wie der Kauf von Lebensversicherungspolizzen, müssen in Österreich verboten werden", so Hofer, der forderte diese "Geschäfte" mit dem Leben von Menschen als sittenwidrig einzustufen.

Begas habe über die bekannte Steueroase Cayman Islands Wertpapiere, die in den USA nicht gehandelt werden dürfen, gekauft und so mit dem Leben todkranker Amerikaner spekuliert, erinnerte Hofer. Dabei werden Lebensversicherungspolizzen von Menschen einsammelt, die nur mehr eine kurze Lebenserwartung haben. "Todkranke Amerikaner geben ihre Lebensversicherung her, damit sie zu Geld kommen und in den USA - wo es keine Krankenversicherungspflicht gibt - weiterhin ihre Behandlung finanzieren können. Der Käufer dieser Polizzen - in diesem Fall die Begas - zahlt die Prämien für die Restlebenszeit der Versicherten und kassiert danach die Prämie. Der Gewinn ist dabei umso größer, je früher der Betroffene stirb", so Hofer, der diese Art von "Geschäften" absolut widerlich findet und ein sofortiges Verbot für Österreich forderte.

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