VP-Leeb ad U6 Sanierung: Alles purer Zufall oder einfach nur großes Pech bei der Umsetzung von Großprojekten?

Wiens Steuerzahlern werden statt 3 gleich 10 Millionen abgeknöpft

Wien (OTS) - Die Kostenschätzungen der Stadt Wien bei Großprojekten sind "das Papier nicht wert", betont ÖVP-Gemeinderätin Isabella Leeb nach Bekanntwerden der Kostenexplosion im Zuge der Sanierung der U6 Station Josefstädter Straße. Wiens Steuerzahlern werden nicht wie ursprünglich geplant drei, sondern nach derzeitigem Stand gleich zehn Millionen Euro abgeknöpft um dieses Bauvorhaben zu realisieren.

Das Projekt im achten Bezirk reiht sich problemlos ein in die bereits lange Liste der bisherigen Großbauprojekte, bei denen angeblich "völlig unerwartet" enorme Mehrkosten entstanden sind und von der Wiener Stadtregierung ungeniert auf die Bevölkerung abgewälzt wurden.

Vom Ronacher bis zum Pratervorplatz, von der Sanierung der Zentralfeuerwache bis zum Stadthallenbad zeigt sich stets das selbe Bild: Kostenschätzungen, die nicht einmal ansatzweise mit den tatsächlich angefallenen Beträgen übereinstimmen. Stadträte, die auf berechtigte kritische Nachfragen zunächst naiv unschuldig reagieren und dann irgendwann nur noch hilflos versuchen, sich mit Ausreden unterschiedlichster Art aus der Affäre zu ziehen.

Da werden teils haarsträubende Ereignisse als Ausreden präsentiert, wie etwa bei der Zentralfeuerwache: Laut Stadträtin Brauner haben damals Wind und Papstbesuch die Stadt Wien an der ordentlichen Abwicklung gehindert. Das Ganze erinnert teilweise an das Potpourri an Ausreden das wohl jeder aus seiner Schulzeit kennt, wenn es darum ging das Zuspätkommen zu rechtfertigen.

Wenn alles Reden nichts mehr hilft, greift die rot-grüne Stadtregierung zur Allzweckwaffe: Da werden eben Gebühren für Müllbeseitigung, Strom, Gas, Parken und dergleichen erhöht, um das Loch in der Kassa zu stopfen.

"Projektmanagement ist keine Glaubensfrage, sondern hochprofessioneller Umgang mit Ressourcen und Projekten. Das hat sich allerdings bis zur Wiener Stadtregierung offenbar noch nicht herumgesprochen. Macht nichts, das Geld Anderer konnten Sozialdemokraten schon immer besonders gut und rasch mit beiden Händen ausgeben. So kann es nicht weitergehen! Die Geduld der Bevölkerung all dies hinzunehmen sinkt dramatisch. Die Wiener wollen nicht länger für die scheinbar nicht endenwollende Party der roten Genossen den Zahler spielen", so Leeb abschließend.

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