Wiener Pensionistenverband begrüßt Reformen bei der Invaliditätspension

Vorsitzender Edlinger: Länger gesund arbeiten durch Rehabilitation wichtiger Beitrag auch zur Sicherung der Pensionen

Wien (OTS/SPW) - Der Wiener Pensionistenverband (PVÖ Wien) begrüßt die von Sozialminister Rudolf Hundstorfer kürzlich präsentierten Maßnahmen zur umfassenden Reform der Invaliditätspension. "Vor allem das verstärkte Bestreben, vorübergehend Arbeitsunfähige durch umfassende medizinische Rehabilitation und verbunden mit Umschulungsmaßnahmen wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, ist ein vernünftiger Schritt u.a. im Sinne der Sicherung der Pensionsleistungen", stellte der Vorsitzende des PVÖ Wien, Bundesminister a.D. Rudolf Edlinger, am Montag fest.****

Wer zu krank sei, um seinen Beruf weiter auszuüben, werde in Zukunft - falls möglich - medizinisch intensiv rehabilitiert oder auf einen anderen Beruf umgeschult. Die vorübergehende Invaliditätspension werde jedenfalls in einigen Jahren auslaufen und in ein Rehabilitations- oder Umschulungsgeld umgewandelt, so Edlinger weiter. Der Berufsschutz weiche dem Qualifikationsschutz. Edlinger:
"Das bedeutet, dass die betreffende Person ein Recht auf eine hochwertige Qualifikation hat, die ihrem bisherigen Ausbildungsniveau entspricht. Ein spürbarer beruflicher Abstieg soll damit so weit wie möglich verhindert werden."

"Es ist Faktum, dass länger im Arbeitsprozess befindliche Personen in der Regel mit einer höheren Pension rechnen können. Das kommt den medizinisch rehabilitierten und/oder umgeschulten und wieder im Arbeitsprozess verankerten ArbeitnehmerInnen direkt zugute. Durch die Einzahlungen von höheren und länger auf Arbeitsleistung beruhenden Beiträgen in die Pensionsversicherung kann diese wiederum Mehreinnahmen verzeichnen. Das kommt der Sicherung des Pensionssystems insgesamt zugute. Nicht zuletzt sinken dadurch die notwendigen Zuschüsse seitens des Budgets zu den Pensionen - so können das Haushaltsdefizit und die Schulden des Staates verringert werden. Wichtig für den Pensionistenverband ist jedenfalls, dass durch die Umstellung des Systems kein Sozialabbau betrieben wird und Zeit ihres weiteren Lebens tatsächlich berufsunfähige Personen nicht zu kurz kommen", schloss Edlinger. (Schluss)

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