Gaßner begrüßt Aufstockung der Mittel aus dem Katastrophenfonds durch Bundeskanzler Werner Faymann

Landwirtschaftsminister Berlakovich ist gefordert ausreichende Mittel für Wildbach- und Lawinenverbauung zur Verfügung zu stellen

Wien (OTS/SK) - "In der derzeitigen Situation ist rasche Hilfe für die von den Unwetterkatastrophen betroffenen Menschen das Wichtigste, und ich weiß, wovon ich rede", betont der SPÖ-Sprecher für Landwirtschaft und kommunale Angelegenheiten, Kurt Gaßner, der im Jahre 2002 als Bürgermeister von Schwertberg mit den Folgen der schlimmsten Überschwemmung seit Jahrzehnten zu kämpfen hatte. Gaßner begrüßt daher die von Bundeskanzler Werner Faymann in Aussicht gestellte Aufstockung der Mittel aus dem Katastrophenfonds durch die Bundesregierung. ****

Gleichzeitig ist Gaßner darüber verwundert, dass der Landwirtschaftsminister sich rühmt, die Soforthilfe aufzustocken (von 1,5 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro), während im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung massive Budgetkürzungen erfolgten. Bis 2016 seien Einsparungen von ca. 40 Mio. Euro (!)geplant. Auch ein Personalaufnahmestopp vergrößere das Dilemma, betont der Abgeordnete. "Die immer häufiger werdenden Wetterextreme erfordern präventives Handeln. Reparieren ist immer teurer als Vorsorgen", so Kurt Gaßner. "Der Landwirtschaftsminister ist gefordert, ausreichende Mittel für die Wildbach- und Lawinenverbauung sicherzustellen. Damit wäre den Menschen und unserem Land mehr geholfen, als nach der Katastrophe Hilfsmittel zu verteilen, die ohnehin nur einen Teil der materiellen Schäden abdecken können. Was die betroffenen Menschen psychisch durchmachen, lässt sich mit keinem Geld der Welt reparieren", so der katastrophenerfahrene Ex-Bürgermeister. (Schluss)

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