11 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 5 am Wochenende

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 30. Woche d. J., vom 23. Juli bis zum 29. Juli 2012 auf Grund der Berichte der Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

30. Woche Zahl der Zahl der 23.7. - 29.7.2012 tödlichen Unfälle Verkehrstoten Anmerkung 2012 10 11 Im Vergleich 2011 11 12

Wochenende Zahl der Zahl der 27.7. - 29.7.2012 tödlichen Unfälle Verkehrstoten Anmerkung 2012 5 5 im Vergleich 2011 4 4

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 2 Pkw-Lenker, 2 Pkw-Insassen, 3 Motorrad-Lenker, 2 Radfahrer und 2 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (3), Überholen (1), Vorrangverletzung (3), Unachtsamkeit (1), Abstandfehler (1) und unbekannte Ursache (1) festgestellt werden.

Alkoholisierung war bei einem Unfall Mitursache.

Ein tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet.

3 der 10 Unfälle waren Alleinunfälle.

2 Fußgänger (ein ausgestiegener Lkw-Lenker und ein Pannenhelfer) hielten sich im Zuge einer Reifenpanne eines Schwerfahrzeuges auf dem Pannenstreifen einer Autobahn auf. Ein nachkommender Lkw-Lenker übersah das stehende Fahrzeug und fuhr auf den Sattelanhänger auf. Die darauf geladenen tonnenschweren Glasplatten fielen auf die arbeitenden Pannenhelfer, die an Ort und Stelle verstarben.

Verkehrstote (11) nach Straßenarten: Autobahnen (4) Schnellstraßen (0) Landesstraßen B (4) Landesstraßen L (2) Güterweg (1)

Verkehrstote nach Bundesländern Woche davon am Wochenende Burgenland - - Kärnten 1 - Niederösterreich - - Oberösterreich 4 1 Salzburg 3 1 Steiermark 1 1 Tirol 2 2 Vorarlberg - - Wien - - Österreich 11 5

Vom 1. Jänner bis zum 29. Juli dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 284 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Mai 2012), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 300 und im Jahr 2010 ebenfalls 311 Menschen tödlich.

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