Markus Rogan in Ö3: "Für meine zukünftige Frau bekehre ich mich zum Judentum."

Wien (OTS) - Nächste Woche schwimmt er mit 200m Lagen bei den Olympischen Spielen in London den Bewerb seines Lebens. Heute hat Medaillenhoffnung Markus Rogan im Ö3-"Frühstück bei mir" über private Herausforderungen erzählt: In den nächsten Wochen ("den genauen Zeitpunkt kann ich nicht sagen, sonst weiß sie es ja") wird er seiner Freundin Leanne Cobb, Marketingdirektorin bei "American Realty Advisers" einen Heiratsantrag machen. Der Ring ist bereits gekauft, das Szenario einer romantischen Verlobung ("Mit tausend Rosen und Kniefall, ja natürlich") fix geplant: "Ich hoffe sehr, dass sie Ja sagt."

Für die Hochzeit bereitet sich Rogan bereits seit längerer Zeit vor: Er bekehrt sich für seine zukünftige Frau zum Judentum und besucht seit einigen Monaten einen Vorbereitungs-Kurs ("Ich habe ein Semester belegt mit achtzehn vierstündigen Kursen."), im September wird er die Prüfung ablegen und nimmt damit diesen Glauben an, um nächstes Jahr nach jüdisch-orthodoxem Ritual heiraten zu können. "Ich bin ohne Bekenntnis aufgewachsen, aber Religion ist für mich ein interessantes Thema. Den Eltern meiner Freundin ist es extrem wichtig, dass wir eine jüdische Hochzeit feiern und einmal einen jüdischen Haushalt führen, also zum Beispiel am Freitag Sabbat feiern, kein Schweinefleisch und keine Krustentiere essen. In Judentum geht es auch viel um Bildung und um Wissen, das finde ich sehr spannend. Ich habe auch meine Eltern gefragt - für sie ist es okay."

Über andere Zukunftspläne war Rogan im Gespräch mit Claudia Stöckl weniger konkret: Ob nach seinem Antritt Bei den Olympischen Spielen wirklich das Karriereende folgen würde, ließ er offen. "Ich würde mir den Mut wünschen, mit diesem Schönsten aller Wettkämpfe aufzuhören. Aber vielleicht muss ich mich in die Sicherheitszone des Schwimmbeckens zurückschmeißen. Wenn ich das Gefühl habe ich bin schlecht geschwommen und könnte noch mehr geben, dann trete ich im Winter bei den Europameisterschaften an." Über etwaige zukünftige Berufsszenarien zeigt er sich unschlüssig: "Politik wäre genial für mich - Riesen-Ego, wenig Ahnung, ich passe perfekt - Grasser, der nächste. Aber ich würde lieber etwas Lustigeres machen." In jedem Fall denkt Österreichs erfolgreichster Sommersportler an eine Rückkehr in seine Heimat laut nach. Rogan dazu auf Ö3: "Österreich ist ein wunderschönes Land, ich könnte mir gut vorstellen nach meinem Karriereende zurückzukehren."(hb)

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