Karlheinz Töchterle: Österreich und Südkorea kooperieren bei "Grünen Technologien"

Forscher/innen der ÖAW und der Uni Graz koordinieren gemeinsame Nachhaltigkeitsprojekte

Wien (OTS) - Österreichs Ruf als innovative Forschungsnation im Bereich der Nachhaltigkeit und "Grünen Technologien" erhält nunmehr eine weitere internationale Aufwertung. Im Rahmen des EU-finanzierten europäisch-südkoreanischen Netzwerkes KORANET wurden im Juli zwei österreichisch-koreanische Projekte aus dem Bereich "Grüne Technologien" zur Förderung ausgewählt. "Damit untermauern Österreichs Forscherinnen und Forscher ihre Exzellenz in diesem besonders relevanten Forschungsgebiet und tragen durch ihre Arbeit wesentlich dazu bei, ressourcen- und umweltschonende Technologien weiterzuentwickeln", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle.

So wird in den kommenden beiden Jahren ein Projektteam der Kommission für interdisziplinäre ökologische Studien an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit der Pukyong National University und einem deutschen Partnerinstitut im Projekt "FOREBIOM" zusammenarbeiten. Konkret geht es dabei um die Transformation von Biomasse aus Waldbeständen in umweltfreundliche Energieträger. Österreich, dessen Fläche zu 48% aus Wald besteht und Südkorea, wo Wälder sogar 65% des Landes bedecken, sind für die Generierung grüner Energie bestens geeignet.

In einem weiteren Projekt befassen sich das Institut für Chemie an der Universität Graz gemeinsam mit dem in der Wissenschaftsstadt Daejon angesiedelten Korean Institute of Energy Research (KIER) sowie einem türkischen Partnerinstitut mit alternativen Methoden der Herstellung von Biotreibstoffen. Das Projekt "Promofuel" wird sich intensiv mit der Herstellung von Biodiesel aus Wasserpflanzen und Mikroalgen widmen, um Lösungen für die Problematik des zunehmenden Landverbrauchs durch den Anbau von Non-Food-Pflanzen zu entwickeln.

"Diese jüngsten Beispiele zeigen einmal mehr: Die Grüne Forschung ist ein ausgewiesenes Stärkefeld, in dem sich Österreich auch in Zukunft aktiv und international vernetzt positionieren muss", so der Forschungsminister.

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