FPK-KO Scheuch: SPÖ stimmt gegen privaten Klagsanschluss der Landesholding gegenüber Dietrich Birnbacher und Josef Martinz!

Kärntner SPÖ völlig von der Rolle

Klagenfurt (OTS) - Wie der stellvertretende Landesholding-Aufsichtsratsvorsitzende, FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch, mitteilt, haben die SPÖ-Aufsichtsräte Reinhart Rohr und Oliver Stauber in der heutigen Aufsichtsratssitzung der Kärntner Landesholding allen Ernstes gegen die klaren Empfehlungen der beigezogenen Rechtsberatung und somit gegen den privaten Klagsanschluss der Landesholding gegenüber Dietrich Birnbacher und Josef Martinz gestimmt.

"Dass diese Vorgangsweise vollkommen schizophren ist, ist die eine Seite. Dass Rohr und Stauber damit aber auch ihre Sorgfaltspflicht gegenüber der Landesholding und dem Land Kärnten schändlich vernachlässigen, liegt klar auf der Hand. Man kann gespannt sein, wie Herr Rohr der Öffentlichkeit erklären wird, dass er bei einer eventuellen Verurteilung von Birnbacher und Martinz gegen einen privaten Klagsanschluss des Landes bzw. der Holding gegenüber diesen beiden Personen gestimmt hat, war es doch der gleiche Reinhart Rohr, der dies vor nicht allzu langer Zeit gefordert hat", erklärt Scheuch.

"Reinhart Rohr scheint aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe gegenüber seiner Person und seiner Partei in der Top Team-Affäre völlig durcheinander geraten zu sein. Fassungsloses Kopfschütteln von Herrn Stauber über diese Vorgangsweise im Rahmen der Abstimmung ließ tief blicken. Dass aber auch Stauber diesen offensichtlichen völligen Unsinn dennoch mitmachte, zeigt, dass in der SPÖ immer noch Parteidoktrin mehr zählt als Hausverstand", so der FPK-Klubobmann.

Wäre diese Sache nicht so grotesk, könnte man meinen, dass Herr Birnbacher der Steuerberater des SPÖ-Top Teams gewesen ist. Jegliche andere Erklärungen bewegen sich außerhalb der Reichweite von gesundem Menschenverstand.

Von Seiten der freiheitlichen Aufsichtsräte hat man aufgrund des Birnbacher-Geständnisses in der heutigen Aufsichtsratssitzung klar die notwendigen rechtlichen Konsequenzen gezogen und sich im Fall Birnbacher und Martinz als Privatkläger angeschlossen, so wie es das Holdinggesetz vorsieht. Damit seien auch sämtliche Aufsichtsratspflichten sowie Interessen des Landes gewahrt, betont Scheuch.

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