ÖH ad Mitterlehner: Valorisierung jetzt!

Familienbeihilfe wurde schon seit 11 Jahren nicht an die Inflation angepasst

Wien (OTS) - Die Ankündigung von Minister Mittlerlehner sich für die Valorisierung der Familienbeihilfe ab 2018 einsetzen zu wollen, lässt bei der Österreichische HochschülerInnenschaft die Wogen hoch gehen. "Die Valorisierung der Familienbeihilfe erst mit 2018 in Aussicht zu stellen ist an Zynismus kaum zu überbieten", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Die Familienbeihilfe wurde seit 11 Jahren nicht mehr an die Inflation angepasst und müsste jetzt schon um die 250 Euro pro Jahr und Kind mehr betragen. Weitere 6 Jahre zu warten ist absolut unverantwortlich und würde zu einer massiven finanziellen Benachteiligung führen. Seine Aussagen zeigen wie viel Minister Mitterlehner von sozialer Gerechtigkeit versteht: absolut nichts!"

Während bei den Studierenden gekürzt wird scheint in allen anderen Bereichen die Anpassung an die Inflation eine Selbstverständlichkeit zu sein. "Neben der Familienbeihilfe wurde auch die Studienbeihilfe seit Jahren nicht an die Inflation angepasst. Allein in der Budgetperiode 2010 bis 2013 spart der Staat dadurch 52 Millionen Euro auf Kosten der Studierenden", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Das hier der Parteienförderung Vorrang gegeben werden soll ist eine Verhöhnung aller Studierenden, für die jetzt schon am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrig bleibt."

"Auch die Kürzung der Bezugsdauer der Familienbeihilfe auf 24 Jahre hat viele Studierende mit einem Einkommensverlust von jährlich fast 2.700 Euro hart getroffen. Diese verantwortungslose Kürzungspolitik muss endlich beendet werden. Wir werden nicht zulassen, dass die ÖVP den Sozialstaat kaputt spart. Die Familienbeihilfe und die Studienbeihilfe jährlich an die Inflation anzupassen ist dabei kein großer Schritt, sondern müsste schon längst eine Selbstverständlichkeit sein."

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