Berg Pharma beginnt klinische Studie über BPM 31543 zur Prävention von chemotherapiebedingter Alopezie (CIA)

New York (ots/PRNewswire) - Berg Pharma, ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Boston, das sich auf die Erforschung und Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung von Krebs- und Stoffwechselerkrankungen konzentriert, hat den Beginn einer neuen klinischen Studie mit dem Titel ?Phase I Dose-Escalation Study to Evaluate the Safety, Tolerability and Pharmacokinetics of a Topical Compound 31543 in Adult Patients Receiving Chemotherapy for the Treatment of Breast Cancer" (z. Dt.: Phase-I-Studie mit steigender Dosierung zur Beurteilung von Sicherheit, Verträglichkeit und pharmakokinetischen Eigenschaften des Wirkstoffs 31543 in topischer Darreichungsform bei Erwachsenen, die sich zur Behandlung von Brustkrebs einer Chemotherapie unterziehen) angekündigt. Die Studie wird im Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York City durchgeführt.

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Im Zuge der Vorbereitungen auf eine Chemotherapie ist die chemotherapiebedingte Alopezie (?CIA") für die Mehrheit aller Frauen die beunruhigendste aller antizipierten Nebenwirkungen; fast 10 % laufen sogar Gefahr, die Behandlung aufgrund des drohenden Haarverlusts gar nicht erst zu beginnen. Augenblicklich existieren keine Therapiemöglichkeiten zur Prävention von CIA. Für Patienten geht diese Begleiterscheinung nicht nur mit erheblichem psychologischen Stress, sondern auch mit der eindeutigen Gewissheit einher, selbst an Krebs erkrankt zu sein. Dr. med. Joaquin J. Jimenez, Privatdozent des Fachbereichs Dermatologie und Hautchirurgie an der University of Miami Miller School of Medicine und ein international führender Haarforscher, erklärte: ?Wir haben einen bedeutenden Wendepunkt erreicht, an dem Forschung und klinische Innovation aufeinandertreffen. Es besteht kein Zweifel, dass uns die Partnerschaft von Berg Pharma und Memorial Sloan-Kettering einer Lösung für die chemotherapiebedingte Alopezie näher bringen wird."

Dr. med. Mario Lacouture, behandelnder Dermatologe am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center und Prüfarzt der Studie, erklärte:
?Haarverlust kann eine der schlimmsten Nebenwirkungen chemotherapeutischer Behandlungen sein. Aus diesem Grund sind wir begeistert, diese neue Behandlungsmöglichkeit näher zu untersuchen. Wir hoffen, ein wesentliches Merkmal vieler chemotherapeutischer Behandlungen, das von Männern und Frauen gleichermaßen als stigmatisierend empfunden wird, erheblich abschwächen oder gänzlich verhindern zu können."

Die Primärziele der Phase-I-Studie lauten Sicherheit und Pharmakokinetik. Die Sekundärziele bestehen darin, die Eignung des topischen Medikaments zur Prävention und Eindämmung von Haarverlust (Alopezie) bei chemotherapeutischen Behandlungen zu beurteilen. Moderater bis schwerer Haarverlust und Haarausdünnung sind häufige Nebenwirkungen vieler chemotherapeutischer Wirkstoffe zur Behandlung von Krebs. Dr. med. Linda Vahdat, Medizinprofessorin, Leiterin der soliden Tumorbehandlung sowie Direktorin des Brustkrebs-Forschungsprogramms an der Weill Cornell Medical School, erklärte: ?Die Brustkrebs-Forschungsgruppe von Cornell beteiligt sich aktiv an strategischen Programmen zur Prävention chemotherapiebedingter Alopezie. Daher sind wir über den Beginn dieser Studie sehr froh und freuen uns schon auf die Ergebnisse."

Niven R. Narain, Mitgründer, Präsident und CTO von Berg Pharma, erklärte: ?Hierbei handelt es sich eindeutig um einen unterversorgten Teilbereich der Krebstherapie. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einer weltweit erstklassigen Forschungseinrichtung, um die klinische Entwicklung von BPM 31543 gemeinsam voranzutreiben, ist sehr aufregend. Berg hat sich dem Ziel verschrieben, neben Krebs auch die heftigen Nebenwirkungen einiger chemotherapeutischer Verfahren zu bekämpfen."

Im Evelyn H. Lauder Breast Center auf der 66th Street Ecke Second Avenue in New York City hat die Patientenrekrutierung für die Phase-I-Studie bereits begonnen. Detaillierte Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen für Patienten sind unter Eingabe der Kennziffer NCT01588522 auf www.clinicaltrials.gov abrufbar.

Informationen zu Berg Pharma

Das in Boston ansässige Pharmaunternehmen Berg Pharma ist die Muttergesellschaft von Berg Biosystems und Berg Diagnostics. Im Zuge unserer Forschungsmaßnahmen versuchen wir zu erklären, inwiefern Stoffwechselveränderungen als Krankheitsauslöser infrage kommen. Dabei ist es uns gelungen, wichtige Einblicke in die Bestimmungsfaktoren des Stoffwechsels zu gewinnen, insbesondere in die grundlegenden Elemente der Warburg-Hypothese. Das Unternehmen verfügt über eine Vielzahl verschiedener Early-Stage-Technologien für ZNS- und Stoffwechselerkrankungen, die dessen klinische Untersuchungen in der Spätphase zur Behandlung von Krebs und zur Prävention von Chemotoxizität hervorragend ergänzen. Durch den gezielten Einsatz seiner Forschungsplattform, mit deren Hilfe biologische Daten in brauchbare Therapeutika und eine robuste Biomarker-Sammlung verwandelt werden können, ist Berg Pharma auf dem besten Weg, seine Vision einer gesünderen Zukunft zu verwirklichen.

Rückfragen & Kontakt:

KONTAKT: Ashley Potts, +1-617-939-1071, apotts@bergbiosystems.com

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