FPÖ-Mölzer: Geordnete Insolvenz, statt weiter Geld ins griechische Fass ohne Boden zu schütten

Wäre Athen vor zwei Jahren aus Euro ausgeschieden, hätte man sich 250 Milliarden Euro erspart - Bei Spanien nützen auch Euro-Rettungsschirme nichts mehr

Wien (OTS) - Es sei an der Zeit, die griechische Tragödie zu beenden, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer.
"Ein Staatsbankrott Griechenlands wird immer wahrscheinlicher, weil internationale Geldgeber, allen voran der Internationale Währungsfonds, die Geduld mit Athen verloren haben. Anstatt weiter Geld in das griechische Fass ohne Boden zu schütten, sind die Vorbereitungen für eine geordnete Insolvenz Griechenlands zu treffen", erklärte Mölzer.

Ebenso gelte es, so der freiheitliche EU-Mandatar, die Voraussetzungen für ein Ausscheiden von Mitgliedsländern aus der Eurozone zu schaffen. "Es werden immer mehr Stimmen laut, die für Griechenland keine Zukunft in der Eurozone mehr sehen, zuletzt hat sich der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler dahingehend geäußert. Wäre aber Griechenland schon vor zwei Jahren aus dem Euro ausgeschieden, dann hätte man sich die rund 250 Milliarden Euro, die man Athen überwiesen hat, erspart", betonte Mölzer.

Dass man in der Eurozone nicht mehr weitermachen könne wie bisher, beweise auch die Lage in Spanien, so der freiheitliche Europaabgeordnete. "Nach den Banken sind nun immer mehr spanische Provinzen von einer Pleite bedroht.
Hier nützen keine Euro-Rettungsschirme mehr, vielmehr zeigt sich, dass der Euro in seiner bestehenden Form gescheitert ist", schloss Mölzer.

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